INFO 648

Umfrage-Ergebnisse & Musikschulplan-Stellungnahmen

Liebe Kolleg*innen,

anbei die Ergebnisse der Umfrage Nr. 2 zu den Auswirkungen der Gesetzesänderungen 2 Jahre später.
https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2026/06/Umfrage-SS2026-Ergebnisse.pdf
(Wenn sich die Auswirkungen der Indikatoren abzeichnen, sind weitere Umfragen geplant…)

Zusammengefasst machen sich inzwischen erwartungsgemäß bereits mehr Veränderungen durch die neuen Gesetze bemerkbar. Dennoch haben sich die Werte seit der 1. Umfrage (2024) kaum grundlegend verändert. Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer*innen sieht der Zukunft des Musikschulwesens damals wie heute pessimistisch entgegen. Obwohl das Neue Dienstrecht bereits vor eineinhalb Jahren in Kraft getreten ist, und das neue Förderrecht bereits ab dem kommenden Schuljahr wirksam wird, fühlen sich die Teilnehmer*innen immer noch schlecht informiert – wobei ihnen die förderrechtlichen Änderungen (Novellen Musikschulgesetz und Musikschulplan) deutlich mehr Sorgen bereiten.

Auch die Kommentare zeugen mehrheitlich von negativer Stimmung: Viele Teilnehmer*innen beklagen mangelnde Planbarkeit, Unsicherheit, Willkür, … Aus den Zitaten:
…ich sehe mit großem Schrecken, wie hier ein bestehendes und bewährtes System runtergewirtschaftet und zerstört wird.
So viel jahrzehntelange Aufbauarbeit und Wertschöpfung wurde schon und wird gerade zunichte gemacht.
Ich finde es anmaßend und unverschämt uns diese Sparmaßnahmen als Qualitätssicherung/-verbesserung verkaufen zu wollen!
Worin sehen Sie die größten Herausforderungen in ihrem Beruf? –
Trotz aller Hindernisse, die sich in den Weg stellen, und trotz der Unsicherheit, die uns permanent begleitet (Stundenausmaß etc.) positiv motiviert einen qualitätsvollen Unterricht anbieten zu können.

Ergebnisse im Detail siehe folgender Link:

UMFRAGE Nr. 2 Auswirkungen der Gesetzesänderungen 2 Jahre später (06.02.2026 – 06.04.2026)
https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2026/06/Umfrage-SS2026-Ergebnisse.pdf

UMFRAGE Nr. 1 Auswirkungen der Gesetzesänderungen (20.03.2024 – 04.05.2024)
https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2024/05/Umfrage-SS2024-Ergebnisse.pdf

Hier die Links zu den angesprochenen Gesetzesänderungen bzw. neuen Gesetzen:

Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme an der Umfrage!
Bitte jetzt um eure Stellungnahmen zur geplanten Musikschulplan-Novelle!
(Bis zum 10. Juni 2026 ist noch Zeit!)

Wie bereits berichtet (INFO 647), ist inzwischen eine weitere einschneidende Änderung im Gange: Im NÖ Musikschulplan wurden unter anderem die neuen variablen Förderkriterien (Indikatoren) definiert. Außerdem enthält er die geplante neue Anzahl der Musikschulen (statt bisher 113 nur mehr 74), sowie deren vom Land geförderte Wochenstunden.

Bitte lasst eure bereits gemachten Erfahrungen mit den Verbandszusammenlegungen und deren Auswirkungen in eure Stellungahmen einfließen!
Werden etwa unterschiedliche Tarife bei Zusammenlegungen nach unten oder nach oben angeglichen?
Der Umfrage zufolge stellen Tariferhöhungen ein großes Problem dar, da dadurch sogar bereits Schüler*innen verloren gegangen sind und in weiterer Folge Stunden gekürzt wurden.

Bitte nehmt Stellung zum darin enthaltenen neuen “Musikschul-Entwicklungskonzept”:

“Leitbild:
Die Musikschulen bzw. Musik- und Kunstschulen in Niederösterreich verstehen sich als qualitativ hochwertige Bildungs- und Kulturinstitutionen, die flächendeckend hochwertige musikalische Ausbildung ermöglichen, gesellschaftliche Teilhabe fördern und künstlerische Entwicklungen unterstützen.
Das Land NÖ gewährleistet eine nachhaltige, planbare und zukunftsorientierte Finanzierung des Musik- und Kunstschulwesens und schafft damit Rahmenbedingungen für ein attraktives Berufsbild der Lehrenden.”

Erlebt ihr unser Berufsbild angesichts dieser Rahmenbedingungen als attraktiv?
Sind Förderkriterien “nachhaltig und planbar” (bzw. für wen), in die jederzeit “steuernd eingegriffen werden kann” (und zwar “anhand der Ergebnisse der statistischen Datenerfassungen im Monitoring des NÖ Musik und Kunstschulwesens durch Änderung dieser Indikatoren von der zuständigen Abteilung des Amtes der NÖ Landesregierung”)?

Bitte schickt eure Stellungnahmen an die Bürgerbegutachtungsstelle:
post.begutachtung@noel.gv.at

“Ziele und Entwicklung:
Die bestehenden Standorte von Musikschulen sollen auch künftig unter Einhaltung der vorhandenen hohen Qualitätsstandards erhalten bleiben und weiter ausgebaut werden. Ein umfassendes Fächerangebot soll gewährleistet und eine Weiterentwicklung der Musikschulen zu Musik- und Kunstschulen gefördert werden.
Musikschulen bzw. Musik- und Kunstschulen sollen weiterhin kulturelle Zentren in den Gemeinden sein und die Belebung regionaler Klangkörper sowie des gesellschaftlichen Lebens gewährleisten. Durch die Schaffung größerer Organisationseinheiten soll die Musikschulverwaltung optimiert und das Berufsbild für Musikschullehrende bzw. Musik- und Kunstschullehrende attraktiviert werden.”

Wird die Musikschulverwaltung durch größere Organisationseinheiten optimiert oder komplizierter, aufwendiger und kostspieliger?
Wird unser Berufsbild durch mehr Unterrichtsorte, mehr Auftrittsorte, mehr Fahrtwege und weitere Strecken attraktiviert?
Werden Fächerangebot und Standorte erhalten bleiben und ausgebaut werden, oder werden wenige, aber riesige Musikschulen langfristig eher schrumpfen?
Werden neue Kunstfächer zusätzlich eingeführt, oder auf Kosten musikalischer Fächer gefördert werden?

Hier nochmals die geplanten Indikatoren (neuen Förderkriterien) knapp zusammengefasst:

  • a) Veranstaltungen: 15 % der geförderten Wochenstunden (1 %)
  • b) Fächervielfalt:* mind. 1 Hauptfach der Sparte Kunst usw. (1,5 %)
  • c) Talenteanteil:* 10 % der Hauptfach-Schüler*innen (1 %)
  • d) Qualifizierungsanteil (ms1, ms2, mk3): 80 % der Wochenstunden (7,5 %)
  • e) Stundeneffizienz:* Kopfquote 1,5 Schüler*innen/Wochenstunde (2,5 %)
  • f) Kostenverteilung: Elternanteil mind. 27 % der Lehrpersonalkosten (1,5 %)

* …und Annahme der Prüfungsordnung (in 3 Indikatoren enthalten):

Was hat die Prüfungsordnung mit Fächervielfalt oder Stundeneffizienz zu tun?
Was hat die Prüfungsordnung mit dem Talenteanteil zu tun?

Übertrittsprüfungen sollen schließlich alle Schüler*innen machen!
Wie soll sich das bei max. 15 % Ergänzungsfächeranteil, max. 45 % 50minütigem Einzelunterricht und immer mehr Gruppenunterricht ausgehen?

“Das verstärkte Angebot von Gruppenunterricht bzw. Ergänzungsfächern fördert das gemeinsame Erarbeiten und Erlernen von Fertigkeiten und hat positive gemeinsame Erlebnisse der Schülerinnen und Schüler zur Folge, womit wichtige soziale und gesellschaftliche Aspekte gestärkt werden.”

Geht es dem Land NÖ bei der Forcierung von Gruppenunterricht um die positiven sozialen Erlebnisse der Schüler*innen?

Ihr habt keinen Überblick, ob eure Musikschule die Prozentsätze der Indikatoren erfüllt? –
Bitte fragt eure Musikschulleitungen oder Kolleg*innen aus den Sekretariaten!
Manche Zahlen kann man vielleicht auch bis zu einem gewissen Grad aus eigener Perspektive ‘hochrechnen’:

  • Habt ihr selbst eine Kopfquote von 1,5 Schüler*innen bzw. einen Anteil von 10 % – 45 % an 50minütigem Einzelunterricht?
  • Habt ihr in euren Instrumental-/Gesangs-Klassen einen 10 % Talenteanteil (Oberstufen-Schüler*innen und Teilnehmer*innen an Wettbewerben und Landesjugendorchestern)?
  • Machen eure Veranstaltungen 15 % eurer Wochenstunden aus?
  • Beträgt das Schulgeld eurer Musikschule 27 % eurer Personalkosten?

Wer sich immer noch nicht erklären kann, warum Kolleg*innen in der Umfrage Sparmaßnahmen befürchten, kann in den Erläuterungen nachlesen, dass zwar “weitere 513 Wochenstunden neu im Musikschulförderwesen zur Verfügung gestellt werden” (Erhöhung von 33.627 auf 34.140 Wochenstunden), gleichzeitig jedoch “durch die Änderung des NÖ Musikschulplans dem Land Niederösterreich keine zusätzlichen Kosten erwachsen”.

Wie kann das Land NÖ mehr als 500 Wochenstunden mehr fördern als im Vorjahr, ohne dass ihm zusätzliche Kosten entstehen?
Werden die Mehrkosten der Erhöhung der Wochenstunden durch den neuen fixen Förderanteil von 30 % der Personalkosten oder im Bereich der Strukturförderung wieder eingespart?
Oder sind die Indikatoren darauf ausgerichtet, dass die Musikschulen sie nicht alle erfüllen können?

NÖ Musikschulplan – Änderungen (2026/27):
Erläuterungen
Textgegenüberstellung

Bitte nehmt an der Bürgerbegutachtung teil:
https://www.noe.gv.at/noe/Kontakt-Landesverwaltung/NOe_Musikschulplan_Aenderung2.html

Alles Gute für den Schuljahres-Endspurt!

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
www.noe-musikschulinfo.net
noe-mslehrer@gmx.at

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INFO 647

Musikschulplan (Indikatoren, …)

Liebe Kolleg*innen,

jetzt ist es so weit:

Der NÖ Musikschulplan fürs nächste Schuljahr ist in der Bürgerbegutachtung:
https://www.noe.gv.at/noe/Kontakt-Landesverwaltung/NOe_Musikschulplan_Aenderung2.html

Bis 10. 6. 2026 können Stellungnahmen dazu abgegeben werden:
post.begutachtung@noel.gv.at

Anbei die beiden aussagekräftigsten pdf-Dateien:
+ Textgegenüberstellung
+ Erläuterungen

Hier einige der geplanten Änderungen aufgezählt:

  • insgesamt nur mehr 74 Musikschulen statt 113
  • Musikschulen und Musik & Kunstschulen statt Standard- und Regionalmusikschulen
  • Erwachsenenregelung ab 01.01.2027 im Musikschulgesetz (§ 12 Abs. 2) statt im Musikschulplan
  • Indikatoren (§ 3a) – unter anderem:
    • Prüfungsordnung in 3 von 6 Indikatoren enthalten *
    • verstärktes Angebot von Gruppenunterricht
    • 10 % Talenteanteil (Oberstufen-Schüler, Wettbewerbsteilnehmer, Landesjugendorchester)
    • Schulgeldeinnahmen (Elternanteil) mind. 27 % der Lehrpersonalkosten
    • mögliche Änderung der Indikatoren anhand jährlichem Musikschulmonitoring °
  • Aufnahme von 14 neuen Gemeinden, Austritt von 6 Gemeinden
  • umfangreiche Umschichtungen (Anlage 2) & zusätzliche geförderte Wochenstunden (Erläuterungen)
  • Leitbild (Musikschul-Entwicklungskonzept):
    “Das Land NÖ […] schafft damit Rahmenbedingungen für ein attraktives Berufsbild der Lehrenden.”

Was haltet ihr davon?
Bitte Stellung nehmen (Bürgerbegutachtung siehe oben)!

… gerne auch im Diskussionsforum:
https://414971.forumromanum.com/member/forum/forum.php?action=index&USER=user_414971

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

* Petition gegen ein starres Übertrittsprüfungssystem – für Gestaltungsspielraum in den NÖ Musikschulen:
https://www.openpetition.eu/at/sspsz

° Musikschulmonitoring (MKM) – Downloads:
https://www.mkmnoe.at/service-fuer-schulen/allgemeine-informationen/musikschulmonitoring

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
www.noe-musikschulinfo.net
noe-mslehrer@gmx.at

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INFO 646

PV-Treffen: Samstag, 21.3.2026 – 10:00 – St. Pölten / Zoom

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

zum Frühlingsbeginn gibt es wieder ein Treffen der Personalvertreter/innen aus den NÖ Musikschulen:

Samstag, 21. März 2026, 10:00 Uhr
via Zoom / Restaurant Teatro (Heitzlergasse 1, Rathausplatz, St. Pölten, https://teatro-stp.at)

Bei Teilnahme vor Ort:
Bitte um Anmeldung bis kommenden Mittwoch, 18. März 2026,
bei Martin Wöber: +43 664 73556464 | martin.woeber@gartendergenerationen.net

Bei Teilnahme via Zoom:
Bitte um Anmeldung bis kommenden Freitag, 20. März 2026,
bei Martina Glatz: +43 699 12101502 | martina.isabel.glatz@gmail.com
(Danke für die nochmalige technische Unterstützung!)

Wir freuen uns auf einen ebenso regen Austausch wie beim Treffen im Herbst!

Mit lieben Grüßen
Martin Wöber & das PV-Team WIR für die NÖ Musikschulen


P.S. des Infonetzwerks:

Erinnerung PETITION
gegen ein starres Übertrittsprüfungssystem –
für Gestaltungsspielraum in den NÖ Musikschulen
:
https://www.openpetition.eu/at/sspsz

Erinnerung UMFRAGE
Auswirkungen der Gesetzesänderungen –
2 Jahre nach den Gesetzesbeschlüssen
:
https://shorturl.at/bnNsH

Die Fortsetzung der IRRTÜMER-Reihe ist in Arbeit.
Hier Links zu allen bisherigen Informationen:

  1. IRRTÜMER : Stundenreduktion
    https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2025/09/Irrtuemer01Stundenreduktion.pdf
  2. IRRTÜMER : Verträge & Einstufung
    https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2025/09/Irrtuemer02VertraegeEinstufung.pdf
  3. IRRTÜMER : Befristung & Vertretung
    https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2025/10/Irrtuemer03BefristungVertretung.pdf
  4. IRRTÜMER : neue Verbände (Betriebsübergang)
    https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2025/10/Irrtuemer04VerbaendeBetriebsuebergang.pdf
  5. IRRTÜMER : Fahrtkostenzuschuss, Reisegebühren, …
    https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2025/10/Irrtuemer05FahrtkostenReisegebuehren.pdf
  6. IRRTÜMER : Interessenvertretung
    https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2025/11/Irrtuemer06Interessenvertretung
  7. IRRTÜMER : Dienstmittel & Räumlichkeiten
    https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2025/11/Irrtuemer07DienstmittelRaeume.pdf
  8. IRRTÜMER : Jahresarbeitszeit (Töpfe)
    https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2025/11/Irrtuemer08Jahresarbeitszeit.pdf
  9. IRRTÜMER : Pausen (vs Organisationszeit)
    https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2025/11/Irrtuemer09Pausen.pdf
  10. IRRTÜMER Nr. 10: Wertigkeiten (für Gruppenunterricht und Ergänzungsfächer)
    https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2026/01/Irrtuemer10Wertigkeiten.pdf
  11. IRRTÜMER Nr. 11: Leasing (Personalüberlassung / Arbeitskräfteüberlassung)
    https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2026/01/Irrtuemer11Leasing.pdf
  12. IRRTÜMER Nr. 12: Fortbildungen (Weiterbildungen)
    https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2026/01/Irrtuemer12Fortbildungen.pdf
  13. IRRTÜMER Nr. 13: Nebenbeschäftigung
    https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2026/02/Irrtuemer13Nebenbeschaeftigung.pdf
  14. IRRTÜMER Nr. 14: Jubiläumszuwendung / Jubiläumsbelohnung
    https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2026/03/Irrtuemer14Jubilaeumszuwendung.pdf

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
www.noe-musikschulinfo.net
noe-mslehrer@gmx.at

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INFO 645

IRRTÜMER: Jubiläumszuwendung & Appell: Nebenbeschäftigung

Liebe Kolleg*innen,

bitte nicht vergessen, die Petition zu unterschreiben und weitere Unterstützer zu mobilisieren, bevor mögliche Beschlüsse zur Prüfungsordnung als Indikator für Landesfördermittel im Musikschulbeirat fallen (dessen Sitzungen normalerweise um diese Jahreszeit stattfinden):

PETITION
gegen ein starres Übertrittsprüfungssystem –
für Gestaltungsspielraum in den NÖ Musikschulen
:
https://www.openpetition.eu/at/petition/kommentare/gegen-ein-starres-uebertrittspruefungssystem-fuer-gestaltungsspielraum-in-den-noe-musikschulen

Im Anhang nochmals die Textvorlage fürs Weiterleiten an Schüler*innen und ihre Eltern:
https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2026/02/Petition-Pruefungsordnung-Textvorlagen-Eltern.pdf

+ + +

Die Umfrage zu den Auswirkungen des neuen Dienst- und Förderrechts läuft noch einen Monat lang. Bitte teilnehmen und den Link ebenfalls an Kollegen weiterleiten!

UMFRAGE
Auswirkungen der Gesetzesänderungen –
2 Jahre nach den Gesetzesbeschlüssen

https://xn--ms-n-8qa.services4science.com/survey/index.php/235755?lang=de

+ + +

Anbei außerdem die Fortsetzung der Irrtümer-Reihe mit Informationen zur Jubiläumszuwendung beziehungsweise (im neuen Dienstrecht) Jubiläumsbelohnung. Bei diesem Thema sind die Regelungen im bisherigen und weiterbestehenden Dienstrecht im Vergleich zum neuen Dienstrecht grundsätzlich verschieden. Um sie gut unterscheiden zu können, sind die Infos fürs neue Dienstrecht in der beiliegenden Datei kursiv markiert:

IRRTÜMER Nr. 14: Jubiläumszuwendung / Jubiläumsbelohnung
https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2026/03/Irrtuemer14Jubilaeumszuwendung.pdf

Im weiter bestehenden Dienstrecht hat man nach 25 und 40 Jahren (vollangerechnete Vordienstzeiten mitgezählt) Anspruch auf eine Jubiläumszuwendung in Form des doppelten beziehungsweise vierfachen Monatsbezugs.
Im neuen Dienstrecht bekommt man als Jubiläumsbelohnung nach 5 Jahren 50 %, nach 10 und 15 Jahren 100 %, nach 25 Jahren 150 %, nach 40 Jahren 200 % des Monatsbezugs (wobei nur die unmittelbaren Dienstjahre bei der jeweiligen Musikschule mitgerechnet werden).

+ + +

Abschließend ein Appell einer Musikschulleitung zur vorigen INFO 644 zum Thema Nebenbeschäftigung, der sich an ihre Leiter-Kolleg*innen richtet:

Unsere IGP-Ausbildung ist eine künstlerisch-pädagogische.

Wenn wir im Lauf unserer Arbeit beide Aspekte regelmäßig weiterpflegen, kann sich das nur positiv auf den Unterricht auswirken. Schüler merken und gutieren das auch, wenn ihre Lehrkraft selbst auftritt, öffentlich spielt – eine künstlerische Persönlichkeit ist und hat – und ihre Erfahrungen aus der Band oder aus dem Orchester im Unterricht die Qualität heben.

Umgekehrt merkt man es auch, wenn Kolleginnen oder Kollegen nicht mehr auftreten – abgesehen davon das sich dieses Bewusstsein, wenn sie nicht mehr spielen und ihr Potential, sich öffentlich auszudrücken, nicht mehr trainieren und erweitern, und sie irgendwann nicht mehr gefragt sind, auch auf ihr persönliches Wohlbefinden auswirkt. Das merken dann auch die Schüler*innen.

Genau dafür haben wir aber ein Jahresarbeitszeitmodell: Wenn mal eine Tournee oder Konzerte anstehen, dann sollte es aus dem Berufsbild heraus jeder Leitung wichtig sein, dass ihre Lehrer*innen diese Tätigkeiten auch wahrnehmen! UND/DENN wir haben eine ganzes Jahr Zeit, die Stunden wieder reinzuholen …

INFO 644: IRRTÜMER: Nebenbeschäftigung
https://infonetzwerk.oberwalder.info/2026/02/info-644/

+ + +

Alle bisherigen Irrtümer sind auch auf der Informationsseite der Infonetzwerk-Homepage zu finden:

https://infonetzwerk.oberwalder.info/informationen/
(Informationen alphabetisch nach Themen geordnet,
weiter bestehendes und neues Dienstrecht gegenübergestellt)

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
www.noe-musikschulinfo.net
noe-mslehrer@gmx.at

Der Inhalt von verlinkten oder weitergeleiteten Nachrichten oder Texten spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung der Netzwerk-Betreiber wider. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen kann keine Garantie übernommen werden. Alle Infomails stehen auf der Netzwerk-Homepage zum Nachlesen zur Verfügung. Bitte um kurze Rückmeldung an obige Mailadresse, falls Sie die Nachrichten des Infonetzwerks nicht mehr erhalten möchten.

INFO 644

IRRTÜMER: Nebenbeschäftigung

Liebe Kolleg*innen,

das Dienstrecht ist darauf ausgerichtet, dass man 1 Arbeitgeber hat und vollbeschäftigt ist oder zumindest von 1 Beschäftigungsverhältnis leben kann. Zusätzliche “Nebenbeschäftigungen” sind (wie bereits im Namen zum Ausdruck kommt) nur vereinzelt, außertourlich, geringfügig – eben nebenbei – vorgesehen.

Die Realität im NÖ Musikschulwesen sieht anders aus:

Laut Musikschul-Monitoring haben nur ca. 12 % der Lehrkräfte eine insgesamt (!) volle Lehrverpflichtung, und nur 37 % davon sind bei nur 1 Dienstgeber beschäftigt! 421 Lehrende unterrichten an 2 Musikschulen. 78 Lehrende waren im vorvorigen Schuljahr an 3 und mehr (bis zu 5 (!)) Musikschulen tätig. In den zusammenfassenden Kernaussagen des Monitorings wird das dann als “attraktives Umfeld für Teilzeit und Vollzeit” bezeichnet (S. 7).
https://www.mkmnoe.at/fileadmin/content/service_fuer_schulen/Final_mkm_Musikschul_Monitoring_2023_2024_WEB.pdf

Das Konzept einer “Nebenbeschäftigung” ist auf einen künstlerisch-pädagogischen Beruf wie den des Musikschullehrers kaum anwendbar, umso weniger noch in einem kommunalen Musikschulwesen, in dem Teilzeit überwiegt und man bei jeder Gemeinde / jedem Verband extra angestellt ist. Vielmehr gehen fast alle mehrfach in Teilzeit tätigen Lehrkräfte gleichwertigen Beschäftigungen nach, entweder in mehreren Musikschulen, oder in verschiedenen Schultypen, oder in pädagogischen und künstlerischen Tätigkeiten parallel. Das führt naturgemäß nicht nur zu Irrtümern, sondern vor allem zu Konflikten.

Im bisherigen Dienstrecht ist nicht geregelt, wer im Fall von Terminkollisionen quasi mehr ‘Anspruch’ auf einen mehrfach beschäftigten Musikschullehrer hat. Im neuen Dienstrecht hat nun “die dienstliche Tätigkeit Vorrang gegenüber einer Nebenbeschäftigung” – auch wenn der Vertrag mit der (chronologisch gesehen) ersten Musikschule womöglich weniger Stunden oder Unterrichtstage umfasst als die zweite ‘Nebenbeschäftigung’ (aus Sicht des ersten Dienstgebers). Ob sich diese Regelung als hilfreich erweist, wird sich zeigen …

In der Praxis beruht unsere Tätigkeit auf sehr viel Flexibilität und Einverständnis mit den Schülern und deren Eltern ebenso wie mit den Musikschulleitungen. Vor allem mit geringer Lehrverpflichtung kann man daher nur auf Verständnis hoffen, dass man von einer Teilbeschäftigung nicht leben kann und anderen Tätigkeiten nachgehen muss, um Miete zu zahlen / Familien zu versorgen etc. Daher wieder mal ein Dankeschön an alle Dienstgeber, die auf den Teilzeitfaktor ihrer Lehrkräfte Rücksicht nehmen, oder Spielraum und beiderseitiges Entgegenkommen sogar zu schätzen wissen!

http://www.netzwerk.oberwalder.info/content/Anlagen/Cartoons/MS06Nebenbeschaeftigung.jpg

Anbei die verbreitetsten Irrtümer zum Thema Nebenbeschäftigung:

Irrtümer Nr. 13: Nebenbeschäftigung
https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2026/02/Irrtuemer13Nebenbeschaeftigung.pdf

Bitte vor allem die Meldepflicht beachten!

Zum Thema Meldepflichten siehe auch INFO 547:
Rechtsschutz-Erfolg: Überstellung (ms1 statt ms4) & Meldepflichten
https://infonetzwerk.oberwalder.info/2023/05/info-547/

Information: Meldepflichten & Anträge
https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2023/05/Meldepflichten.pdf
(Vorsicht: Info aus dem Jahr 2023 – nicht mehr alles aktuell!
z.B. Fahrtkostenzuschuss im neuen Dienstrecht abgeschafft,
neue Telefonnummer Martina Glatz: +43 699 12101502, …)

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

P.S. n i c h t v e r g e s s e n :

PETITION
gegen ein starres Übertrittsprüfungssystem –
für Gestaltungsspielraum in den NÖ Musikschulen
:
https://www.openpetition.eu/at/sspsz

UMFRAGE
Auswirkungen der Gesetzesänderungen –
2 Jahre nach den Gesetzesbeschlüssen

https://shorturl.at/bnNsH

Die Änderungen des Dienst- und Förderrechts für die NÖ Musikschulen sind vor 2 Jahren beschlossen worden. Das neue Dienstrecht ist inzwischen in Kraft getreten (und gilt seit 2025 für neue Verträge). Das neue Förderrecht wird ab dem kommendem Schuljahr wirksam (Schuljahr 2026/27 = Förderjahr 2027).
Um keine Fördergelder einzubüßen, haben sie viele ‘zu kleine’ Musikschulen (Verbände) schon zu (größeren) Verbänden zusammengeschlossen, viele sind gerade dabei.

Welche Veränderungen sind an Ihrem Standort bereits spürbar?
Wie wirken sich die neuen Regelungen in der Praxis aus?

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
www.noe-musikschulinfo.net
noe-mslehrer@gmx.at

Der Inhalt von verlinkten oder weitergeleiteten Nachrichten oder Texten spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung der Netzwerk-Betreiber wider. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen kann keine Garantie übernommen werden. Alle Infomails stehen auf der Netzwerk-Homepage zum Nachlesen zur Verfügung. Bitte um kurze Rückmeldung an obige Mailadresse, falls Sie die Nachrichten des Infonetzwerks nicht mehr erhalten möchten.

INFO 643

Wir sind Multiplikatoren!!! – Bitte die Petition unter die Leute bringen!

Liebe Kolleg*innen,

WIR SIND MULTIPLIKATOREN!!! –
Bitte die Petition unter die Leute bringen:
https://www.openpetition.eu/at/sspsz

Viele Kolleg*innen haben um eine Vorlage für einen Begleittext gebeten, um Eltern und Schüler*innen auf die Petition aufmerksam zu machen. Deshalb im Anhang (PDF) und unten (P.S.) zwei Versionen:

  1. für Musikschulen ohne Prüfungsordnung
  2. für Musikschulen mit Prüfungsordnung

ANHANG: https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2026/02/Petition-Pruefungsordnung-Textvorlagen-Eltern.pdf

Bei Weitergabe bitte um Rücksprache mit eurer Musikschulleitung!

Danke für eure tatkräftige Unterstützung!

+ + +

Außerdem möchten wir nochmals an die Umfrage erinnern:
https://xn--ms-n-8qa.services4science.com/survey/index.php/235755?lang=de

  • Wie sehen Sie der Zukunft des NÖ Musikschulwesens entgegen?
  • Wie gut fühlen Sie sich darüber informiert, welche Auswirkungen die vor 2 Jahren beschlossenen gesetzlichen Änderungen in den nächsten Jahren auf Ihren Arbeitsplatz haben könnten?
  • Bemerken Sie bereits jetzt Veränderungen durch die neuen Gesetze?

…und weitere Fragen zu den Auswirkungen der Gesetzesänderungen (2 Jahre danach)…

Danke für alle bereits ausgefüllten Antworten!

Bitte weiterhin um zahlreiche Teilnahme
und Weiterleitung des Links an Kolleg*innen!

EURE MEINUNG IST WICHTIG UND RELEVANT!

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

P.S.:

Textvorlagen für die Weitergabe der Petition zum Übertrittsprüfungssystem an Eltern & Schüler*innen:

1. für Musikschulen ohne Prüfungsordnung:

Liebe Eltern,
bitte um Unterstützung der folgenden Petition
gegen ein starres Übertrittsprüfungssystem –
für Gestaltungsspielraum an NÖ Musikschulen:

https://www.openpetition.eu/at/sspsz

Derzeit haben wir an unserer Musikschule eine eigene Regelung, die uns erlaubt, sehr individuell abgestimmt zu unterrichten. Das könnte sich ändern, falls die Musikschule aufgrund neuer Fördervorgaben unter Druck gerät, die Prüfungsordnung des Landes zu übernehmen.
Bitte setzt euch mit uns Lehrkräften für eine Musikschule ein, die in erster Linie motivierend und inspirierend sein soll. Bitte unterzeichnet die Petition und helft mit, den Link zu verbreiten – vielen Dank!

2. für Musikschulen mit Prüfungsordnung:

Liebe Eltern,
bitte um Unterstützung der folgenden Petition
gegen ein starres Übertrittsprüfungssystem –
für Gestaltungsspielraum an NÖ Musikschulen:

https://www.openpetition.eu/at/sspsz

An unserer Musikschule wurde die Prüfungsordnung bereits übernommen. Hoffentlich habt ihr und eure Kinder persönlich damit nur gute Erfahrungen gemacht. Manche Schüler*innen tun sich jedoch leider schwer damit.
Bitte setzt euch mit uns Lehrkräften für ein Musikschulwesen ein, das für Alle da ist, und das in erster Linie motivierend und inspirierend sein soll. Bitte unterzeichnet die Petition und helft mit, den Link zu verbreiten – vielen Dank!

Kurzfassung mit den zentralen Forderungen (als alternativer Zusatztext):

DAS GRAS WÄCHST NICHT SCHNELLER, WENN MAN DARAN ZIEHT

  • Wir möchten, dass uns und unseren pädagogischen Konzepten Vertrauen entgegengebracht wird.
  • Wir brauchen ein flexibles System, das der Heterogenität unserer Schüler und unserer Arbeitsplätze gerecht wird.
  • Wir brauchen unterschiedliche Umgangsweisen für unterschiedliche Voraussetzungen: Schüler, die Gruppenunterricht oder 25-minütige Unterrichtseinheiten bekommen, müssen andere Zielvorgaben haben, als solche, die 50-minütigen Einzelunterricht bekommen.
  • Wir möchten Lernschwierigkeiten und Ängsten (Legasthenie, Konzentrationsprobleme, Prüfungs- und Auftrittsangst) mit Unterstützung begegnen, anstatt mit Vorschriften.
  • Wir brauchen keine Zwangsmaßnahmen, die einen zusätzlichen schädlichen Druck erzeugen, sondern Motivation und Erfolgserlebnisse für unsere Schüler, egal wie klein die Schritte sein mögen.
  • Wir brauchen Gestaltungsspielraum, um alle unsere Schüler optimal begleiten zu können.
  • Wir möchten weg von einem starren Prüfungssystem hin zu einem Prozess der kreativen Entfaltung.

https://www.openpetition.eu/at/petition/online/gegen-ein-starres-uebertrittspruefungssystem-fuer-gestaltungsspielraum-in-den-noe-musikschulen

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
www.noe-musikschulinfo.net
noe-mslehrer@gmx.at

Der Inhalt von verlinkten oder weitergeleiteten Nachrichten oder Texten spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung der Netzwerk-Betreiber wider. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen kann keine Garantie übernommen werden. Alle Infomails stehen auf der Netzwerk-Homepage zum Nachlesen zur Verfügung. Bitte um kurze Rückmeldung an obige Mailadresse, falls Sie die Nachrichten des Infonetzwerks nicht mehr erhalten möchten.

INFO 642

Petition Prüfungsordnung &
neue Verwaltungssoftware ARTus

Liebe Kolleg*innen,

bitte um Unterstützung der folgenden Petition: 
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/gegen-ein-starres-uebertrittspruefungssystem-fuer-gestaltungsspielraum-in-den-noe-musikschulen

Der kürzliche Appell zur Prüfungsordnung im Dialog ist auf sehr positive Resonanz gestoßen ist, und der Beschluss über eine mögliche Einführung der Prüfungsordnung als Förderkriterium steht kurz bevor (die Musikschulbeiratssitzung ist normalerweise im März). Daher haben wir in Anlehnung an den Appell an die Kolleg*innen eine Petition an die politischen Verantwortlichen verfasst:

Gegen ein starres Übertrittsprüfungssystem –
für Gestaltungsspielraum in den NÖ Musikschulen

Kurz-URL: https://www.openpetition.eu/at/sspsz

Bitte unterschreiben und weiterleiten!
(Kolleg*innen, Schüler*innen, Eltern, Musikstudent*innen, …)

Druckversion: Petition Prüfungsordnung (PDF)
https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2026/02/Petition-Pruefungsordnung.pdf

– – –

Unter folgendem Link berichtet die MKM NÖ GmbH über den “Startschuss” für das neue Musikschulverwaltungsprogramm ARTus NÖ des Grazer Unternehmens bit media education solutions GmbH:

ARTus NÖ
https://www.mkmnoe.at/aktuelles/news/detail/startschuss-fuer-artus-noe-das-neue-musikschulverwaltungsprogramm
bit media education solutions GmbH
https://www.bitmedia.at/

  • Weiß jemand etwas über die Hintergründe, die zu dem Wechsel geführt haben?
  • Ab bzw. seit wann ersetzt ARTus das bisherige Verwaltungsprogramm EdWin?
  • Gibt es bereits erste Erfahrungen mit der neuen Software und dem Übertragen der Daten?

Neuigkeiten und Informationen zum Weiterleiten übers Infonetzwerk bitte an:
noe-mslehrer@gmx.at

– – –

Vielen Dank für die bereits zahlreiche Teilnahme an der zweiten Umfrage zu den Auswirkungen der Änderungen im Dienst- und Förderrecht (siehe vorige INFO)! 

Hier nochmals der Link zur Umfrage:
https://shorturl.at/bnNsH

INFO 641: Umfrage Nr. 2:
Auswirkungen der Gesetzesänderungen 2 Jahre später
https://infonetzwerk.oberwalder.info/2026/02/info-641/

Mit freundlichen Grüßen 
Euer Infonetzwerk-Team

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
www.noe-musikschulinfo.net
noe-mslehrer@gmx.at

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INFO 641

Umfrage Nr. 2: Auswirkungen der Gesetzesänderungen 2 Jahre später

Liebe Kolleg*innen!

UMFRAGE:
https://shorturl.at/bnNsH

Laut NÖ Gemeindebund ist die Musikschulentwicklung “voll IM TAKT”.
Laut folgendem Artikel “trägt die Qualitätsoffensive der vergangenen Jahre nachhaltig Früchte”.
“Statt heute 113 Musik- und Kunstschulen (2025/26) künftig rund 77 Musikschulen und Verbände …”
https://noegemeindebund.at/musikschulentwicklung-in-noe-voll-im-takt/ (PDF)

Wie geht es euch mit den Verbands-Zusammenlegungen? Empfindet ihr die “modernen Strukturen” der bevorstehenden Musikschullandschaft als “optimiert”, “übersichtlich” und “effizient”? Bringen sie “optimale Rahmenbedingungen fürs Musizieren – für Schülerinnen und Schüler ebenso wie für Lehrkräfte und Gemeinden”?

Bitte um Teilnahme an der neuerlichen Umfrage zu den Auswirkungen der Änderungen im Dienst- und Förderrecht 2 Jahre nach den Gesetzesbeschlüssen:
https://xn--ms-n-8qa.services4science.com/survey/index.php/235755?lang=de
(ANHANG)
Laufzeit 2 Monate bis inklusive 6. April 2026 (Ostermontag)

Um die Ergebnisse vergleichen zu können, haben wir die gleichen Fragen bereits vor 2 Jahren gestellt (siehe INFO 585). Hier der Link zu den ersten Umfrage-Ergebnissen (März – Mai 2024):
https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2024/05/Umfrage-SS2024-Ergebnisse.pdf
Mindestens eine weitere Umfrage ist noch geplant, sobald die neuen Musikschulgesetz-Bestimmungen in Kraft getreten sind …

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

P.S.:

Falls sich durch die Verbands-Zusammenlegungen die Musikschul-Namen und dadurch auch die Mail-Adressen ändern oder schon geändert haben: Wer unsere Infonetzwerk-Nachrichten weiterhin bekommen möchte, bitte um Bekanntgabe der neuen Kontakt-Daten!

… an:
noe-mslehrer@gmx.at
Vielen Dank im Voraus!

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
www.noe-musikschulinfo.net
noe-mslehrer@gmx.at

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INFO 640

IRRTÜMER: Fortbildungen &
Leserbrief zum Rechnungshofbericht

Liebe Kolleg*innen,

herzlichen Dank für die zahlreichen positiven Rückmeldungen auf die vorige INFO 639 (Appell zur Prüfungsordnung im Dialog) und die Diskussions-Beiträge im Forum!

INFO 639: https://infonetzwerk.oberwalder.info/2026/01/info-639/
Appell: https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2026/01/Appell-Pruefungsordnung.pdf
Forum: https://414971.forumromanum.com/member/forum/forum.php?action=std_tindex&USER=user_414971&threadid=1172437975

Vielen Dank auch für den nachfolgenden Leserbrief zur vorletzten INFO 638, und zwar zur Fortbildungs-Empfehlung im Rechnungshofbericht über die Musikschule Staatz:

Es wäre zu erheben, ob alle Lehrpersonen an der Musikschule Staatz über eine Fortbildung verfügen, und darauf hinzuwirken, dass alle Lehrpersonen regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen.
Rechnungshofbericht Gemeindeverband Musikschule Staatz, S. 64: https://www.rechnungshof.gv.at/rh/home/home/2025_5_NOe_Gemeindeverband_Musikschule_Staatz.pdf
INFO 638: https://infonetzwerk.oberwalder.info/2026/01/info-638/

Liebes Infonetzwerk-Team! Wie kommt der Rechnungshof darauf, Fortbildungen von Lehrpersonen zu fordern? Seit wann ist der Rechnungshof für pädagogische Fragen zuständig??? Wenn er die Aufsicht über alle niederösterreichischen Musikschulverbände hat: Ist ihm nicht aufgefallen, dass deren Buchhaltungen kaum jemals Belege zu finden sind, dass Fortbildungskurse bezahlt werden, oder wird hier auch auf “Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit” geachtet? Wie kommt er darauf, dass auch nur eine Lehrperson über keine Fortbildung verfügt? Wir bilden uns dauernd weiter, nur halt auf eigene Kosten und mit privaten Mitteln, daher scheint es nicht auf. Die Mitarbeiter des Rechnungshofs haben offensichtlich keinen Einblick in unsere Arbeitssituation. Der Rechnungshof sollte sich auf seine Kernkompetenz konzentrieren und Rechnungen kontrollieren. Und wenn er keine Belege für Kurse oder Noten, Tablets, Software und so weiter findet, sollte er besser “darauf hinwirken”, dass den Lehrpersonen ihre Weiterbildung und die erforderliche Ausstattung finanziert werden. Falls es in der Musikschule Staatz eine Personalvertretung gibt, sollte sie eine Beschwerde einreichen! Ich weiß nicht, wo man sich über den Rechnungshof beschweren kann, aber dafür haben wir eine Ombudsstelle. Bitte weiterleiten!

Ombudsstelle für Musikschulbeschwerden (NÖ Gleichbehandlungsbeauftragte): https://www.noe.gv.at/noe/Gleichbehandlung-Antidiskriminierung/Ombudsstelle_fuer_Musikschulbeschwerden.html

Wir haben den Leserbrief (auf Wunsch anonymisiert) zur Diskussion ins Forum gestellt unter: https://414971.forumromanum.com/member/forum/forum.php?action=std_tindex&USER=user_414971&threadid=2

Anbei die weit verbreitetsten Irrtümer zur Fortbildung bzw. Weiterbildung:
Irrtümer Nr. 12: Fortbildungen (Weiterbildungen)
https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2026/01/Irrtuemer12Fortbildungen.pdf

Beim Thema Fortbildungen sind Irrtümer quasi vorprogrammiert, weil bereits im Gesetz – statt einer objektiven Regelung – der politische Wille der Dienstgeberseite formuliert wurde, und zwar in widersprüchlicher Weise, denn:
Alle Lehrkräfte sollen “freiwillig regelmäßig” an Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen, und diese Fortbildungen, die man “freiwillig” aber “regelmäßig” machen soll, sind dem B-Topf zugerechnet, also quasi pauschal ‘all inclusive’ (GVBG § 46c Abs. 3 bzw. GBedG § 111 Abs. 4).
Das heißt, wir sollen regelmäßig Fortbildungskurse besuchen, aber – wie auch im obigen Leserbrief beschrieben – in unserer Freizeit und auf eigene Kosten. Würde der Dienstgeber Fortbildungen anordnen, müsste er sie nämlich bezahlen, inklusive der damit verbundenen Dienstreisen (Reisegebühren, Tagesgebühren, Nächtigungen, …) und die Lehrkräfte gegebenenfalls womöglich auch noch von Unterricht freistellen.

In der Praxis werden Fortbildungskurse selten angeordnet, sondern meist von den Lehrkräften selbst ausgesucht und vom Dienstgeber genehmigt. Dazu ist zu empfehlen, seitens der Personalvertretung eine diesbezügliche Vereinbarung mit dem Dienstgeber zu treffen, in der Rahmenbedingungen wie Freistellungen oder Kostenübernahme definiert werden, sowie entsprechende Antrags-Formulare aufzusetzen.

Hier ein Best Practice – Beispiel der Musikschule Region Schallaburg aus dem Jahr 2019:
“Fortbildung leicht gemacht”
https://drive.google.com/file/d/1TNc_hvbiqaaneFMGP0vWb70xv86O1peb/view

Vorsicht: Gibt es keine solche Betriebsvereinbarung, wird in manchen Fällen damit zu rechnen sein, dass die Dienstgeberseite die Rechtsauffassung vertritt, die sich im Dienstrecht und im NÖ Muster-Statut widerspiegelt, nämlich dass Fortbildungen, auch wenn sie “regelmäßig” eingefordert werden, den Dienstgeber möglichst nichts kosten dürfen. Wer sich regelmäßige Kurse auf private Kosten nicht leisten kann, müsste diese Frage gegebenenfalls ausjudizieren lassen.

An dieser Stelle ein Dank an alle Dienstgeber-Vertreter, die “freiwilliges” Engagement auch finanziell fördern und Rahmenbedingungen schaffen, die Weiterbildung begünstigen!

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team
https://infonetzwerk.oberwalder.info/netzwerk/

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
www.noe-musikschulinfo.net
noe-mslehrer@gmx.at

Der Inhalt von verlinkten oder weitergeleiteten Nachrichten oder Texten spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung der Netzwerk-Betreiber wider. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen kann keine Garantie übernommen werden. Alle Infomails stehen auf der Netzwerk-Homepage zum Nachlesen zur Verfügung. Bitte um kurze Rückmeldung an obige Mailadresse, falls Sie die Nachrichten des Infonetzwerks nicht mehr erhalten möchten.

INFO 639

Appell zur Prüfungsordnung im Dialog

Liebe Kolleg*innen,

anbei / unten ein Appell zur “Prüfungsordnung im Dialog”, zu der am kommenden Freitag eine weitere Zoom-Konferenz der MKM NÖ GmbH stattfindet:
https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2026/01/Appell-Pruefungsordnung.pdf

Außerdem ein Link zur Forums-Diskussion über den Rückblick der MKM NÖ GmbH aufs erste Vernetzungstreffen zur Prüfungsordnung und über die Schulung für landesweite Fachprüfende:
https://414971.forumromanum.com/member/forum/forum.php?action=std_tindex&USER=user_414971&threadid=1172437975

“FORUM:EXPERTISE | Prüfungsordnung im Dialog 2”
Freitag, 23. Jänner 2026, 9.00 – 10.30 Uhr, online via ZOOM
https://www.mkmnoe.at/angebote-fuer-lehrende/forumexpertise-fachgruppen-im-dialog/fachpruefungen/pruefungsordnung-im-dialog


FÄLLT UNS NICHTS BESSERES EIN?
Appell zur Prüfungsordnung im Dialog

Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen!

Wir alle wünschen uns einen attraktiven Arbeitsplatz. Dazu gehören vor allem motivierte, engagierte Schüler. Doch unsere Instrumental- und Gesangsklassen sind sehr heterogen zusammengesetzt: Mit Schülern vom Kindergarten- oder Volksschulalter bis hin zu Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, mit und ohne Vorbildung, mit perfekten bis hin zu schlechten Voraussetzungen für das jeweilige Instrument, mit Eltern, die sich kürzere oder längere Unterrichtseinheiten leisten können, und die mehr oder weniger Möglichkeiten haben, ihre Kinder beim Lernen und Üben unterstützen, sie zur Musikschule zu bringen, …

Auch unsere Arbeitsbedingungen weisen große Heterogenität auf, die sich auf viele Arten zeigt: In der Größe der Musikschulen oder Verbände, in der (oft schwierigen) Erreichbarkeit der zahlreichen Standorte, in der vorhandenen oder fehlenden Instrumentenvielfalt und Ausstattung, in der Verfügbarkeit verschiedener Unterrichtsformen, von 25 bis zu 50 Minuten oder mehr, von Einzel- über Gruppenunterricht bis zum Angebot an unterschiedlichen Ensembles und anderen Ergänzungsfächern, im Vorhandensein geeigneter Auftrittsgelegenheiten, … Gleichzeitig decken Musikschulen im Vergleich zu spezialisierteren Universitäten stilistisch meist ein breites Spektrum ab.

Je starrer daher ein Prüfungssystem ist, desto weniger wird es der Realität vieler Lehrkräfte und ihrer Schüler entsprechen, sowohl in organisatorischer als auch in pädagogischer Hinsicht. Lassen sich mancherorts problemlos Ensembles für Übertrittsprüfungen und deren Voraussetzungen zusammenstellen, kann das in anderen Musikschulen zu einer unüberwindbaren Hürde werden. Mag eine Trennung in Klassik und Popularmusik für manche Schüler passen, schränkt sie viele in ihren Ausdrucksmöglichkeiten ein. Auch und gerade Prüfungen sollten bei einem so künstlerischen Schaffen wie dem Musizieren Platz für Individualität und Kreativität beinhalten – statt des Herunterspulens von Tonleitern und des Erfülles enger Prüfungskriterien. Fällt uns zum Erhöhen der Motivation wirklich nichts Besseres ein?

Der Wunsch nach Bildungsstandards ist zwar nachvollziehbar, aber insbesondere im Musikschulwesen schwierig umsetzbar, zumal es auf Schulgeldern und Freiwilligkeit beruht. Der Begriff “Schule” beinhaltet für viele Menschen reflexartig auch ein Prüfungssystem. Obwohl es so viele Möglichkeiten gäbe, Lerninhalte nachhaltig zu vermitteln und gerade in der Kunst besonders viele Optionen offen sind, scheint die unerschütterliche Antwort für die Nachvollziehbarkeit von Fortschritten in Lehrplänen und Übertrittsprüfungen zu bestehen.

Vielleicht geht es aber auch gar nicht um hehre Bildungsziele? Es gibt Musikschulen, in denen sich ein Hochschrauben der Prüfungsanforderungen bereits in sinkenden Schülerzahlen ausgewirkt hat. Die derzeitige Umstrukturierung der nö Musikschullandschaft – insbesondere die Angleichung von Tarifen bei Verbandszusammenlegungen – hat ebenfalls mancherorts zu Abmeldungen beigetragen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Prüfungsordnung demnächst zum Indikator für finanzielle Fördermittel werden wird, was bei vielen Lehrkräften und ihren Schülern zu massiven Einschränkungen und in weiterer Folge zu noch mehr Abgängen führen könnte. Wären das dann Kollateralschäden, die in Kauf genommen werden, oder ist es womöglich ein kalkuliertes Ziel der aktuellen organisations- und förderrechtlichen Neuerungen, das nö Musikschulwesen zu ‘schrumpfen’, um zu sparen und sich auf den bevorstehenden Lehrermangel ‘vorzubereiten’ – und das der Öffentlichkeit am Ende als Qualitätssicherungsmaßnahme verkaufen zu können?

Vor diesem Hintergrund sollten wir Folgendes bedenken: Wir Lehrkräfte hungern oft nach Anerkennung, spüren wir doch, gegenüber der Regelschule nur die zweite Geige zu spielen oder eine von vielen beliebigen Freizeitoptionen zu sein. Wenn wir aufgefordert werden, in einem “Dialog” mitzuarbeiten und uns Prüfungsaufgaben einfallen zu lassen, sprühen wir nur so vor Ideen und möchten unsere Qualifikation, Erfahrung und Kreativität unter Beweis stellen. Jedoch darf es – im Gegensatz zum Lehrplan – bei Übertrittsprüfungen nicht um eine Sammlung von immer noch mehr und noch genaueren Vorgaben gehen. Vielmehr müssen wir nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner und nach möglichst weit gefassten Rahmenbedingungen suchen, die uns ermöglichen, Lösungen zu finden, um jeden Schüler individuell fördern zu können.

Denn mit dem Prinzip “höher, schneller, weiter” und dem Erschweren von Prüfungsanforderungen schaufeln wir unser eigenes Grab! Wollen wir wirklich um unsere Stunden kämpfen müssen, weil nicht alle unsere Schüler ins Prüfungsprofil passen, oder weil nicht alle Eltern sie zum Ensembleunterricht oder zum Musikkundekurs bringen können? Wollen wir, dass unsere oftmals nur 25-minütigen Unterrichtseinheiten zu einem Prüfungstraining degradiert werden, oder dass wir noch mehr unbezahlte Überstunden leisten müssen, um die pure Quantität der Prüfungsprogramme zu bewältigen?

Wenn es ein Dialog ist, in den wir tatsächlich eingebunden sind: Kippen wir nicht hinein ins Brainstorming, was man noch alles prüfen und regeln könnte, sondern hinterfragen wir den Nutzen von Übertrittsprüfungen – und wenn sich die Prüfungsordnung nicht verhindern lässt: Schaffen wir realistisch umsetzbare Rahmenbedingungen und Raum für Alle! Sonst werden wir langfristig zu reinen Erfüllungsgehilfen von Vorschriften und unser eigentliches Ziel aus den Augen verlieren: Kinder und Jugendliche mit Musik in Verbindung zu bringen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich über ihr Instrument oder ihre Stimme künstlerisch auszudrücken.

Mit der Bitte um Weiterleitung an die nö Musikschullehrkräfte!

Mit kollegialen Grüßen
Martina Glatz & Nadja Celoud
fürs Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen

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