Infos

INFO 524

Schönen Sommer!

Liebe Kolleg*innen,

was für ein Jahr! Und was für ein Endspurt!

ANHANG : Summer Vacation Is Almost Upon Us!

Verdiente, erholsame Ferien!

Euer Infonetzwerk-Team

~

Neuigkeiten zum Veröffentlichen und Aussenden an die NÖ Musikschullehrkräfte oder Anmeldung zum Mailverteiler unter:
noe-mslehrer@gmx.at

Bitte an interessierte Kolleg*innen weiterleiten!

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
www.noe-musikschulinfo.net
noe-mslehrer@gmx.at

Der Inhalt von verlinkten oder weitergeleiteten Nachrichten oder Texten spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung der Netzwerk-Betreiber wider. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen kann keine Garantie übernommen werden. Alle Infomails stehen auf der Netzwerk-Homepage zum Nachlesen zur Verfügung. Bitte um kurze Rückmeldung an obige Mailadresse, falls Sie die Nachrichten des Infonetzwerks nicht mehr erhalten möchten.

INFO 523

offener Brief der ERTA:
Gratis-Blockflöten für VS

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Anbei ein offener Brief der ERTA Österreich an die Philharmonie Salzburg.

Elisabeth Fuchs, Dirigentin der Philharmonie Salzburg, möchte alle SchulanfängerInnen eines ganzen Bundeslandes mit 6000 kostenlosen Blockflöten beglücken.

Was sich BlockflötenlehrerInnen in einem jahrelangen Studium an künstlerischen und pädagogischen Fähigkeiten aneignen, sollen VolkschullehrerInnen in ein paar „Online-Tutorials“ erwerben.

Abgesehen davon haben wir BlockflötistInnen jahrelang, wenn nicht jahrzehntelang, gebraucht, um von diesem Klischee wegzukommen, dass die Blockflöte kein richtiges Instrument ist und von jedem unterrichtet werden kann. Man fühlt sich mit dieser Aktion ins „pädagogische Mittelalter“ zurückgeworfen.

Nach einem Telefonat mit Anne-Suse Enßle (Vorstand der ERTA Österreich) wurde die Idee aufgegriffen, auch Lehrende anderer Bundesländer darüber zu informieren und ihre Reaktionen darauf zu sammeln.

Inzwischen möchte auch das Burgenland ab Herbst Gratis-Blockflöten für alle Zweitklässler verteilen:
https://burgenland.orf.at/stories/3161460

Liebe Katharina Rosenberger, liebe Martina Glatz, könntet ihr bitte diesen offenen Brief der ERTA ins INFO-Netzwerk stellen?

Liebe KollegInnen, habt ihr Ideen, wie man hier entgegenwirken könnte?

Eventuell auch eine Stellungnahme der UniversitätsprofessorInnen und/oder FachgruppenleiterInnen?

Ich weiß, zum Semesterende hat jeder sehr viel zu tun. Trotzdem wäre es sehr wichtig, so ein Vorgehen nicht unkommentiert zu lassen.

Mit der Bitte um zahlreiche Weiterleitung meiner Mail!

Vielen herzlichen Dank!

Wünsche allen bis zum Schulschluss noch gutes Durchhalten und danach erholsame Ferien!

Nachfolgend noch eine Stellungnahme der ERTA!

Mit lieben Grüßen,
Bernhard

ANHANG : OFFENER BRIEF


Geschätzte ERTA-Österreich-Mitglieder,

Wir schreiben euch nun noch einmal wegen dieser „6000-kostenlose-Blockflöten“ – Aktion von Elisabeth Fuchs in Salzburg.

Aus der Ankündigung in den Salzburger Nachrichten wird nun ernst gemacht, Volksschuldirektor*innen können demnächst kostenlose Blockflöten (und nach Bedarf zusätzlichen Hörschutz) für ihre Schulanfänger*innen bestellen und auf der website wird „Gratis Blockflötenunterricht per online-Tutorial“ angekündigt.

Seitens des Vorstands haben wir mehrfach versucht konstruktiv auf die Dame zuzugehen und sie auf die Botschaft dieser pädagogisch katastrophalen Aktion aufmerksam zu machen, gleichzeitig aber unsere Hilfe und Expertise anzubieten, um die Aktion letztendlich nachhaltig zu gestalten: Nur um mehr oder weniger in der Sache ignoriert zu werden.

Daher wollten wir diejenigen von euch bitten, denen es eh schon unter den Fingernägeln gebrannt hat, Elisabeth Fuchs individuell zu schreiben. Uns geht es nicht darum eine Kampagne gegen die Dame zu fahren – wir differenzieren da ganz klar: Sie veranstaltet tolle Konzerte, hat super Kinderkonzertprogramme. Pädagogisch nachhaltige und sinnvolle Projekte sehen allerdings anders aus und erfordern eine eigene Kompetenz. Wir würden ihr gerne vermitteln, dass das ist eben nicht nur die Meinung des „lokalen Fachpersonals“ im Salzburger Bundesland oder sich ein Musikum Salzburg „bedroht“ fühlt und „beleidigt“ reagiert, sondern darum, dass die Aktion durchaus über Bundesland- und sogar nationale Grenzen als sehr problematisch wahrgenommen wird (auch der BR berichtete schon über die Aktion). Unser Eindruck ist, dass in diesem Fall die „Quantität“ der Reaktionen durchaus eine Rolle spielt:

Tut also gerne eure Meinung kund, wenn ihr das wollt 😉 Die Mailadresse: elisabeth.fuchs@philharmoniesalzburg.at

Hier nochmal der „sn“-Artikel; anbei unser öffentlicher Brief aus der letzten inside…
https://www.sn.at/salzburg/kultur/6000-schueler-in-salzburg-erhalten-gratis-blockfloeten-119209828

Es grüßt,
Elisabeth mit restlichem ERTA-Vorstand

European Recorder Teachers Association:
https://www.erta.at

Philharmonie Salzburg (Kontakt):
https://www.philharmoniesalzburg.at/kontakt-2/

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INFO 522

Younion @ Fortbildungswoche

Liebe Kolleg*innen,

ganztägiger Infostand der Gewerkschaft
bei der Fortbildungswoche in Zeillern
am Montag, dem 29. August 2022
:

Dieses Jahr sind der Landesvorsitzenden-Stellvertreter Robert Rosenthaler und ich als neuer Landessekretär der Younion NÖ vor Ort, um gemeinsam mit Martina Glatz vom Musikschulausschuss eure Fragen zu beantworten bzw. die neuesten Informationen weiterzugeben.

Ich hoffe auf viele Besucher und freue mich auf angeregte Diskussionen.

Mit gewerkschaftlichen Grüßen
Michael Schmid

Fortbildungswoche 2022 (Rahmenprogramm):
https://www.mkmnoe.at/angebote-fuer-lehrende/fort-weiterbildungen/fortbildungswoche-2022

Anprechpartner*innen Younion NÖ:
https://www.younion.at/ueber-uns/bundeslaender/niederoesterreich/ansprechpartnerinnen

Das Präsidium stellt sich vor:
https://www.younion.at/ueber-uns/bundeslaender/niederoesterreich/praesidium

Anbei unsere Stellungnahme zur Reduktion des voll geförderten Prozentsatzes 50minütigen Einzelunterrichts im Rahmen der Bürgerbegutachtung zur Änderung des NÖ Musikschulplans.

ANHANG: Stellungnahme Bürgerbegutachtung NÖ Musikschulplan

Michael Schmid
****************************************************************
Landessekretär der younion NÖ

Österreichischer Gewerkschaftsbund
younion _ Die Daseinsgewerkschaft

Landesgruppe Niederösterreich
1210 Wien, Karl-Waldbrunner-Platz 1
2. Stock, Zimmer 204
Tel.: +431 31316 83785
Mobil: +43 664 614 53 24
Fax: +431 31316 83892
mailto:michael.schmid@younion.at

URL:http://www.younion.at
URL:http://www.oegb.at
URL:http://www.sowegeno.at

ÖGB-ZVR-Nr.: 576439352
DVR-Nr.:0046655
UID-Nr.: ATU16273100

ÖGB younion LG NÖ
IBAN: AT121400000110227256
BIC: BAWAATWW

Verein SOWEGENO
IBAN: AT161400001010822811
BIC: BAWAATWW

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INFO 521

5 min „Pausen“ –
fast Klage wegen Mehrdienstleistungsvergütung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

anbei 2 Mitteilungen des Musikschulausschusses der Gewerkschaft zum Thema
5 Minuten „Pausen“ – oder vielmehr Dienstzeit!

Zusammenfassend ein paar interessante Punkte daraus:

In einer Musikschule ist es wegen der 5 Minuten „Pausen“ fast zu einem Prozess gekommen.
Institutionen auf Landesebene hatten Sorge vor zu hohen Kosten niederösterreichweit.
Laut Amt der NÖ Landesregierung sind die 5 Minuten keine Pausen, sondern Dienstzeit.
In der Dienstanweisung der Musikschule ist es um eine allgemeine langfristige Regelung gegangen.
Frau Dr. Hahn sieht die nach dem ersten Lockdown empfohlenen 5 Minuten als Corona-Maßnahme.

  1. Bericht des Musikschulausschusses der Gewerkschaft vom Gespräch mit der MKM-Geschäftsführerin
  2. Information der Personalvertretung aus der Musikschule, wo es fast zu der Klage gekommen wäre

Der Musikschulausschuss der Younion besteht aus 8 Musikschullehrkräfen, die sich ehrenamtlich für eure Interessen einsetzen. Wir freuen uns über den Austausch von Informationen und Erfahrungen, um die Gewerkschaft im Hinblick auf die Vertretung unserer Berufsgruppe bestmöglich beraten zu können.

Ausschüsse Younion NÖ:
https://www.younion.at/ueber-uns/bundeslaender/niederoesterreich/ausschuesse-

Mit der Bitte um Weiterleitung übers Infonetzwerk
und freundlichen Grüßen,

Martina Glatz
+43 664 6145370
martina.isabel.glatz@gmail.com

Ansprechpartner Musikschulausschuss Younion NÖ

P.S.
frühere Nachrichten zu dem Thema:

INFO 504: „Pausen“-Umfrage-Ergebnis
https://infonetzwerk.oberwalder.info/2021/10/info-504/

INFO 470: Sammelklage & Töpfe
https://netzwerk.oberwalder.info/content/index.php?page=689223680&f=1&i=7949&s=689223680

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INFO 520

NÖ Musikschulplan:
Förderung über 65, 45% ganze Einheiten

Liebe Kolleg*innen,

die geplanten Änderungen des NÖ Musikschulplans für das nächste Schuljahr, die insbesondere zwei strittige Neuregelungen enthalten, befinden sich in der Bürgerbegutachtung. Wer seine Meinung dazu abgeben möchte, kann sich bis zum Ende der Begutachtungsfrist Ende nächster Woche (20. Mai 2022) ans Amt der NÖ Landesregierung wenden. Kontakt unter:
https://www.noe.gv.at/noe/Kontakt-Landesverwaltung/NOe_Musikschulplan1.html

Anhänge:
Textgegenüberstellung
Erläuterungen

nur mehr 45 % ganze Einheiten Einzelunterricht

geplante Änderung des NÖ Musikschulplans (§ 2 Abs. 4 lit.b):
Die Höhe der Förderung verringert sich um jeweils
10 %, wenn bei einer Musikschule der Anteil der Wochenstunden im Einzelunterricht zu 50 oder mehr Minuten in Bezug auf die gesamte Unterrichtsstundenanzahl der Musikschule mehr als 45 % beträgt.

(statt bisher 60 %)

Damit würde besiegelt, dass 50minütiger Einzelunterricht, der einmal die ’normale‘ Unterrichtsform war und nach wie vor sein sollte, nicht einmal mehr die 50 Prozent ausmacht. Siehe auch INFO 496:
https://netzwerk.oberwalder.info/content/index.php?page=23998&f=1&i=7949&s=23998
Wer das nicht gut findet, kann im Rahmen der Bürgerbegutachtung dazu Stellung nehmen!

2 Zitate aus den Erläuterungen der Landesregierung (siehe Anhang):

Aufgrund der Flexibilisierung der Unterrichtsformen und der Einführung von 30, 40 und 60 Minuten Einheiten ist dieser 60 % Wert überholt. Bei dem Großteil der Musikschulen liegt hier bereits tatsächlich ein Wert von unter 45 % vor (Ergebnis des letzten Monitorings *), wobei die Einheiten mit einer Dauer von 40 Minuten von Lehrenden, Schülerinnen und Schülern bevorzugt in Anspruch genommen werden.

Mit der vorliegenden Novelle soll daher entsprechend dem Vorschlag des Musikschulbeirats der Anteil des Einzelunterrichts mit 50 Minuten […] von 60 % auf 45 % reduziert werden, um weiterhin in allen Regionen eine ausgewogene Verteilung der förderbaren Wochenstunden auf möglichst viele interessierte Schülerinnen und Schüler zu bewirken.

Was sagt ihr dazu?
Kommentare bis 20.5. an:
post.begutachtung@noel.gv.at

* Musikschul-Monitoring 2019/20 (siehe auch INFO 499):
https://www.mkmnoe.at/fileadmin/content/service_fuer_schulen/26012021_mkm_Musikschul_Monitoring_2019_20_LY.pdf

Musikschul-Monitoring 2020/21:
https://www.mkmnoe.at/fileadmin/content/service_fuer_schulen/mkm_Musikschul_Monitoring_2020-21_final_20220426.pdf

keine Förderung mehr für Lehrkräfte über 65 Jahren

geplante Änderung des NÖ Musikschulplans (§ 2 Abs. 5):
Unterrichtsstunden von Lehrenden, die vor dem 1. Jänner des dem Förderjahr vorangehenden Jahres das 65. Lebensjahr vollendet haben, finden in der Wochenstundenförderung des Landes Niederösterreich keine Berücksichtigung.

Der Musikschulausschuss der Gewerkschaft hat sich dagegen ausgesprochen, da die NÖ Musikschullehrer überwiegend und unfreiwillig teilzeitbeschäftigt sind und möglicherweise nicht von ihren Pensionen leben können werden, und da sich die meisten Schulerhalter ihre Weiterbeschäftigung ohne die Landesförderung nicht leisten werden.

Vor allem müsste sichergestellt werden, dass Kollegen über 65, bevor sie nicht mehr gefördert werden, zumindest einen Pensionsanspruch haben. Immerhin haben viele Lehrkräfte in NÖ Musikschulen in gesetzeswidriger Weise mit Werkverträgen und/oder in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen zu arbeiten begonnen, sodass ihnen Jahre für die Pension abgehen.

3 Zitate aus den Erläuterungen der Landesregierung (siehe Anhang):

Intention des Gesetzgebers hervor, dass mit der Musikschulförderung u.a. eine Qualitätssteigerung des Unterrichts durch eine erhöhte Qualität der Lehrkräfte und das Entstehen hauptberuflicher und langfristig qualitativer Dienstverhältnisse bzw. Arbeitsplätze im ländlichen Raum bezweckt werden soll. Es soll also u.a. auch der berufliche Einstieg von jungen, gut ausgebildeten Musikschulpädagog:innen vor allem auch in den ländlichen Regionen gefördert werden.

Aufgrund des Systems der Gehaltsvorrückungen in Zusammenhang mit der demographischen Entwicklung befinden sich immer mehr Musikschullehrende in höheren Entlohnungsstufen. Eine Weiterbeschäftigung der in den höchsten Entlohnungsstufen befindlichen Musikschullehrenden nach dem vollendeten 65. Lebensjahr ist für den Dienstgeber sehr kostspielig

Durch die beabsichtigte Fördereinschränkung werden Dienstverhältnisse nicht per se beendet. Dienstgeber werden sich allerdings teilweise dadurch veranlasst sehen, Dienstverhältnisse mit über 65-jährigen Musiklehrenden zu beenden. Aufgrund der Tatsache, dass mit dem Eintritt in die Pension eine angemessene Pensionszahlung erfolgt, sind durch diese Maßnahme keine Härtefälle zu erwarten.

Was meint ihr dazu?
Schreibt bis spätestens Ende nächster Woche an:
post.begutachtung@noel.gv.at

geförderte Wochenstunden pro Musikschule

Die jährliche Umverteilung der geförderten Wochenstunden aller Musikschulen ist der Tabelle in der Anlage 2 des NÖ Musikschulplans zu entnehmen.
In der Textgegenüberstellung sind alle Musikschulen mit den geförderten Wochenstunden des Jahres 2021 und den geplanten Stunden 2022 sowie den Plus- und Minus- Werten nebeneinander eingetragen.
In den Erläuterungen sind jene Musikschulen und ihre Reduktionen oder Erhöhungen aufgelistet, deren Stunden sich ändern sollen.

50 Wochenstunden sollen heuer nicht direkt umverteilt, sondern für die Vorbereitung der Neugründung einer Musikschule reserviert werden (siehe Erläuterungen S. 4). Für die Berücksichtigung im Fördersystem als „Standardmusikschule“ bedarf es laut NÖ Musikschulgesetz 2000 (§ 1 Abs. 2) 100 Wochenstunden:
https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Landesnormen/LNO40007240/LNO40007240.html

Anträge an die Förderstelle sollen bei der Zuteilung der Förderstunden berücksichtigt worden sein.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Anonymer Erfahrungsaustausch ist im Diskussions-Forum möglich:
https://414971.forumromanum.com/member/forum/forum.php?action=index&USER=user_414971
„neuer Beitrag“ auswählen, unter „Name“ ‚Künstlernamen‘ eingeben und das „eMail“-Feld frei lassen!

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
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noe-mslehrer@gmx.at

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INFO 519

Musikschulausschuss-Vorsitzende zu Dienstrechtskonferenz eingeladen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vor Ostern hatten wir an der Musikschule Krems unsere erste Dienstrechtskonferenz.

Ziel war einerseits aktuelle Fragen seitens der KollegInnen rechtlich richtig zu beantworten und andererseits mich selbst als Leiter auch ein bisschen up-to-date zu bringen.

Im Vorfeld habe ich von den KollegInnen Fragen eingesammelt und an Mag. Martina Glatz zur Vorbereitung geschickt. Mag. Glatz ist an diesem Vormittag an unsere Schule gekommen, wir haben in Präsenz und gleichzeitig Online die Fragen geklärt und gleichzeitig viel „so nebenbei“ mitansprechen können.

Es war ein sehr interessanter und sehr lehrreicher Vormittag mit guter Diskussion, ich kann es nur empfehlen und werde sicher im kommenden Jahr mit neuen Themen weitermachen.

Liebe Grüße
Hubert Poell

Musikschule Krems: https://www.krems.at/musikschule

Musikschulausschuss: https://www.younion.at/ueber-uns/bundeslaender/niederoesterreich/ausschuesse-

P.S. des Infonetzwerks zur aktuellen Corona-Situation:
Anlässlich der weiteren Lockerungen im Regelschulbetrieb wurde auch der Musikschul-Leitfaden des MKM angepasst:
https://www.mkmnoe.at/fileadmin/content/Aktuelles/2022_04_22_Musikschulbetrieb_ab_25.04.2022.pdf

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
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INFO 518

Corona-Lockerungen & Oster-Grüße

Liebe Kolleg*innen,

mit den interaktiven singenden Oster-Eiern
(zuerst ein wenig warten aufs Laden,
dann Eier anklicken zum An- und Abschalten):
https://www.justgames.com/game/game/singing+easter+eggs/
wünschen wir frohe Ostern!

* * *

… und haben die folgenden Informationen für euch zusammengestellt:

Ab 16. April 2022 gelten neue Corona-Regelungen
siehe Homepage des Sozialministeriums (Aktuelle Maßnahmen):
https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Aktuelle-Ma%C3%9Fnahmen.html#neue-regelungen-ab-dem-16-april-2022

Die Neuerungen im Schulbetrieb (1 PCR-Test pro Woche etc.)
sind der Website des Bildungsministeriums zu entnehmen:
https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/beratung/corona/sichereschule.html
(Aktueller Erlass zum Schulbetrieb ab 19. April 2022 siehe Anhang.)

Die Empfehlungen der NÖ Gemeindevertreterverbände und der aktualisierte Leitfaden, den das MKM bereits Anfang der Woche an die Musikschulleitungen ausgeschickt hat, orientieren sich an den allgemeinen Regelungen. Wie immer können die einzelnen Schulerhalter unter Berücksichtigung der jeweiligen Gegebenheiten und Erfordernisse auch verschärfte Maßnahmen vorsehen. Insbesondere wenn Dienstgeber strengere Vorkehrungen treffen, müssen sie auch allfällige Kosten dafür tragen!

Tests: „Ist eine Testung in der COVID-19-Verordnung nicht vorgeschrieben, wird eine solche jedoch von Ihrem Arbeitgeber gewünscht, handelt es sich um eine Maßnahme, die dem Arbeitgeber zuzurechnen und die entsprechend als Arbeitszeit zu werten ist. Fallen für die vom Arbeitgeber gewünschte Testung Kosten an, müssen auch diese vom Betrieb übernommen werden.“
Masken: „Besteht an Ihrem Arbeitsplatz eine Maskenpflicht, muss Ihnen der Arbeitgeber diese kostenlos zur Verfügung stellen.“
Quelle: https://jobundcorona.at/schutz-im-betrieb/

Während den einen die Maßnahmen immer noch zu weit gehen, machen sich andere angesichts der Lockerungen mehr denn je Sorgen wegen der Ansteckungs-Risiken. Angehörige der Risikogruppe mit entsprechendem ärztlichen Attest können sich im Bedarfsfall freistellen lassen.

ÖGB-Erfolg: Risikogruppen-Regelung bis Ende Mai verlängert
https://www.oegb.at/themen/gesundheit-und-pflege/gesundheitssystem/risikogruppen-regelung-wiedereinfuehren

  1. Für die betroffene Person müssen trotz dreimaliger Impfung medizinische Gründe vorliegen, die eine Gefahr für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf annehmen lassen.
  2. Die betroffene Person kann aus medizinischen Gründen nicht gegen COVID-19 geimpft werden.

Nicht vergessen: Die Netzwerk-Adresse (noe-mslehrer@gmx.at) kann nicht nur verwendet werden, um sich für den Mail-Verteiler anzumelden, sondern auch, um den NÖ Musikschullehrkräften interessante Neuigkeiten übers Infonetzwerk weiterleiten zu lassen.

Schöne Feiertage!
Mit freundlichen Grüßen,
Euer Infonetzwerk-Team

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INFO 517

aktuelle Maßnahmen, Impfpflicht, 3G-Regelung, Masken

Liebe Kolleg*innen,

vielen Dank für alle Anfragen! Gerne leiten wir wieder Links zu den neuen Corona-Regelungen weiter:

Aktuelle Maßnahmen laut Sozialministerium:
https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Aktuelle-Ma%C3%9Fnahmen.html
Regelschulbetrieb ab morgen Montag (14.02.2022) laut Bildungsministerium:
https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/beratung/corona/sichereschule.html
Informationen zu Empfehlungen der Institutionen des Landes siehe MKM Intranet:
https://www.mkmnoe.at/intranet
Über die Regelungen in den einzelnen Musikschulen entscheiden die jeweiligen Schulerhalter (Gemeinden oder Gemeindeverbände).

IMPFPFLICHT

Einige Kolleg*innen haben sich nach den Auswirkungen der Impfpflicht erkundigt. Auf der ÖGB-Homepage haben wir dazu folgende Informationen gefunden:
Impfung: Was jetzt am Arbeitsplatz gilt
https://www.oegb.at/themen/arbeitsrecht/arbeitsrecht-und-impfen
FAQs: https://jobundcorona.at/impfpflicht/
Im Gegensatz zum zitierten allgemeinen österreichischen Kündigungsrecht können unsere Dienstverhältnisse nur mit Angabe eines Grundes gekündigt werden:
§ 32 Vertragsbedienstetengesetz 1948
https://ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR40160467/NOR40160467.html

3G AM ARBEITSPLATZ

Auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit werden unter folgendem Link Fragen zur 3G-Regelung am Arbeitsort beantwortet, wie z.B.
Was bedeutet 3G-Nachweis im Detail?
Was ist ein Arbeitsort?
Was passiert, wenn ich keinen 3G-Nachweis erbringe?
Ist das Testen während der Arbeitszeit möglich?
Darf der Arbeitgeber die 3G-Daten speichern?

FAQ zur 3G-Regelung am Arbeitsort
https://www.bma.gv.at/Services/News/Coronavirus/FAQ-3G-am-Arbeitsplatz.html

MASKEN

Andere Kolleg*innen machen sich Sorgen aufgrund anhaltend hoher Infektionszahlen und gleichzeitiger Lockerungen etwa der Maskenpflicht in den Volksschulen, erweiterter Möglichkeiten von Ensembleunterricht, …
FFP3 Masken ohne Ventil: Wir können keine Werbung für konkrete Produkte machen, aber darauf hinweisen, dass es Atemschutz-Masken der Schutzklasse FFP3 (höhere Filterleistung) auch ohne Ausatem-Ventil gibt, und empfehlen, auf die CE-Zertifizierung zu achten.
FFP2 Masken aus Stoff: Übrigens gibt es in manchen Apotheken FFP2-zertifizierte Masken auch aus Stoff. Diese können normalerweise bis zu 20 Mal mit der Hand gewaschen und somit öfters wiederverwendet werden.

Alles Gute fürs Sommersemester!
Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

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INFO 516

neue Quarantäne-Bestimmungen,
Verschweigen von Verdachtsfällen & Appell

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf der Seite des Bildungsministeriums sind bereits die Maßnahmen für den Schulbetrieb der Regelschulen ab Montag veröffentlicht:
https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/beratung/corona/sichereschule.html
Die Regelungen Ihrer eigenen Musikschule erfragen Sie bitte – wie immer – bei Ihrem Dienstgeber beziehungsweise der Musikschulleitung!

Die Seite des Sozialministeriums zu den jeweils aktuellen Corona-Maßnahmen wurde bis heute (Samstag) Nachmittag noch nicht upgedatet:
https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Aktuelle-Ma%C3%9Fnahmen.html
Einstweilen kann man die neuen Bestimmungen den Medien entnehmen, beispielsweise dem Coronavirus-Infopoint des ORF oder der APA-Grafik im Anhang:
https://orf.at/corona/stories/3242767/

NEUE QUARANTÄNE-REGELUNGEN

Die Maßnahmen, insbesondere die Lockerungen der Quarantäne-Regelungen, scheinen nicht mehr nur der Eindämmung des Infektionsgeschehens zu dienen, sondern in erster Linie der Aufrechterhaltung der Infrastruktur. Denn selbst die dreifache Impfung schützt bei der um ein Vielfaches ansteckenderen Omikron-Variante nicht grundsätzlich vor eigener Ansteckung und Weitergabe des Virus. Trotzdem gilt ab heute:
„Keine Kontaktperson ist künftig, wer dreimal geimpft ist oder wenn alle Beteiligten eine FFP2-Maske getragen haben. Das gilt auch für Kinder, die noch keine dritte Impfung erhalten.“
„Kontaktpersonen in der kritischen Infrastruktur [können] mit einem täglich gültigen Test und FFP2-Maske auch weiterhin arbeiten gehen.“

Bisher stand im Infopoint-Beitrag darüber, was im Fall einer Infektion zu tun ist: „Im Durchschnitt vergehen ab der Infektion mit dem Virus fünf, sechs Tage, bis bei einer Person Symptome auftreten – manchmal auch mehr.“ Aufgrund der neuen Bestimmungen wurde der betreffende ORF-Artikel gelöscht und unter anderem ersetzt durch die Information:
„Freitesten ist ab dem fünften Tag mit einem PCR-Test möglich.“

Auch in den Schulen soll offenbar erst reagiert werden, wenn sich bereits Cluster bilden:
„Erst wenn es innerhalb von fünf Tagen zu mehreren positiven Fällen in derselben Klasse bzw. Gruppe kommt, werden die abgrenzbaren Bereiche der Klasse bzw. Gruppe ins Distance-Learning geschickt.
Ab der fünften Schulstufe werden weiterhin nur enge Kontakte und direkte Sitznachbarn als Hochrisikokontakte eingestuft. Hier gilt ebenso, dass keine Einstufung als Kontaktperson erfolgt, wenn konsequent und durchgehend Maske getragen wurde.“

Zum Thema konsequentes und effizientes Maske Tragen stellt übrigens das Österreichische Jugendrotkreuz in Kooperation mit dem BMBWF unter anderem folgenden Aushang zur Verfügung (siehe auch im Anhang):
https://www.gemeinsamlesen.at/fileadmin/corona/CV3-A4-Maske-Tragen-Sek.pdf
(Infopakete zum Coronavirus: https://www.gemeinsamlesen.at/corona)

VERSCHWEIGEN VON VERDACHTSFÄLLEN

Diese Entwicklung bereitet mir als Interessenvertreter große Sorge. Denn schon bisher wurden immer wieder Probleme an mich herangetragen, die sich in ‚Grauzonen‘ oder aufgrund von Verzögerungen in den ‚Behördenwegen‘ ergeben haben.

Um ein Beispiel herauszugreifen: So wurden im Anschluss an Lehrerkonferenzen positive Testergebnisse einzelner Lehrkräfte dem Lehrerkollegium nicht mitgeteilt – nach dem Motto „… keinen Wirbel machen“. Das Zurückhalten von solchen Informationen verhindert, dass Betroffene ihr Verhalten anpassen können (sich vor ihrem nächsten Arbeitstag nochmals zusätzlich testen lassen, oder den Unterricht sicherheitshalber ins Homeoffice verlegen), und kann in der aktuellen Omikron-Situation mehr denn je zur Ausbreitung des Virus und zur Gefährdung nicht nur vulnerabler Gruppen beitragen.
Da von Dienstgeberseite in solchen Fällen mitunter auf den Datenschutz verwiesen wurde: Es ist nicht notwendig, Namen zu nennen, um die Anwesenden beispielsweise einer Konferenz darüber zu informieren, dass jemand Infizierter unter ihnen war – und ihnen dadurch zu ermöglichen, entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen!

Weiters wurde mir wiederholt berichtet, dass Kollegen davon abgehalten wurden, ihre Schüler von ihrem Corona-Test zu informieren – etwa so lange nur ein Antigentest vorlag und bis das PCR-Testergebnis ausgewertet war. In diesen Fällen wurde damit argumentiert, dass die Selbsttests viel zu ungenau seien und nur Aufruhr verursachen würden. Aus Sorge, dass das Bekanntwerden von Corona-Fällen dem guten Ruf der Musikschule schaden könnten, sollten die Kollegen lieber abwarten, bis der Befund sicher sei.
Dem ist zu entgegnen, wie sehr es dem Ruf der Musikschule schaden kann, wenn Betroffene herausfinden, dass sie erst Tage später von einem bereits bekannten Verdachtsfall erfahren haben – Tage, in denen die Schüler bereits etliche Schulkollegen, Freunde, Eltern oder gar Großeltern angesteckt haben können, deren Besuch sie in Kenntnis des Sicherheitsrisikos andernfalls verschieben hätten können …

APPELL

Wenn sich die Omikron-Welle tatsächlich zu einem solchen „Tsunami“ entwickelt wie von der WHO befürchtet, werden die Behörden überlasteter sein denn je. Gleichzeitig soll sich die Variante mit einer Verdoppelungsrate von zwei bis drei Tagen so rasend schnell ausbreiten, dass Experten schon dafür plädieren, vor Treffen zusätzlich Antigen-Selbsttests zu verwenden, da PCR-Tests überholt sein können, bis die Ergebnisse vorliegen.

Ich appelliere daher nicht nur im Namen von Angehörigen der Risikogruppe oder von Kollegen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen oder die sich einfach Sorgen machen, an jeden Einzelnen, insbesondere jedoch an verantwortliche Vorgesetzte:
Wenn wir dazu beitragen wollen, dass weniger Menschen krank werden oder gar sterben, dass das erschöpfte Gesundheitspersonal und Gesundheitssystem nicht zusammenbricht – und dass in unserem eigenen Interesse auch die Musikschulen offen bleiben dürfen, …

  • seien wir umsichtiger, als es die Bestimmungen verlangen!
  • seien wir schneller als die Behörden!
  • informieren wir so transparent wie nur möglich!
  • und verlassen wir uns nicht nur auf einzelne Sicherheitsvorkehrungen, sondern schöpfen wir alle Vorsichtsmaßnahmen aus, die uns zur Verfügung stehen! Jede einzelne kann für sich genommen möglicherweise nichts verhindern, aber in Summe dazu beitragen, die Gefährdung zu reduzieren.

CHECKLISTEN & STRAFGESETZ

Anbei die Checklisten des Musik & Kunst Schulen Managements für den Umgang mit Verdachtsfällen:

Szenario A – Die betroffene Person ist in der Schule anwesend
https://www.mkmnoe.at/fileadmin/content/Corona/corona_checkliste_VERDACHTSFALL_ANWESEND_in_Musikschulen_NOE.pdf
Szenario B – Die betroffene Person ist nicht in der Schule anwesend
https://www.mkmnoe.at/fileadmin/content/Corona/corona_checkliste_VERDACHTSFALL_NICHT_ANWESEND_in_Musikschulen_NOE.pdf

… und für alle, die nach mehr als eineinhalb Jahren Pandemie noch nicht verstanden haben, dass wir eine Verantwortung füreinander, insbesondere für unsere Schüler und deren Angehörige, sowie für die Gesellschaft haben, und die Infektionsfälle immer noch zu vertuschen versuchen, abschließend die Paragraphen aus dem Strafgesetzbuch, nach denen auch die fahrlässige Gefährdung durch eine übertragbare Krankheit wie COVID-19 ein Straftatbestand ist:

§ 178 Strafgesetzbuch
„Wer eine Handlung begeht, die geeignet ist, die Gefahr der Verbreitung einer übertragbaren Krankheit unter Menschen herbeizuführen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen, wenn die Krankheit ihrer Art nach zu den wenn auch nur beschränkt anzeige- oder meldepflichtigen Krankheiten gehört.“
https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR40173679/NOR40173679.html

§ 179 Strafgesetzbuch
„Wer die im § 178 mit Strafe bedrohte Handlung fahrlässig begeht, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 720 Tagessätzen zu bestrafen.“
https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR40173680/NOR40173680.html

Mit der Bitte um größtmögliche Achtsamkeit
und mit freundlichen Grüßen,

Martina Glatz
+43 664 6145370
martina.isabel.glatz@gmail.com

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
www.noe-musikschulinfo.net
noe-mslehrer@gmx.at

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INFO 515

Impfpflichtgesetz u.a. Neuerungen
& Didaktik-Symposium

Liebe Kolleg*innen,

alles Gute im Neuen Jahr!

IMPFPFLICHTGESETZ

Anlässlich der Anfrage eines Kollegen hat Martina Glatz die rechtlichen Grundlagen zur Impfpflicht recherchiert. Unter folgendem Link kann man den Entwurf zum COVID-19-Impfpflichtgesetz und Erläuterungen dazu herunterladen, sowie Stellungnahmen einsehen und bis zum 10. Jänner 2022 dazu Stellung nehmen:
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/ME/ME_00164/index.shtml

Zur Diskussion nützen Sie bitte das Musikschullehrer-Forum:
https://414971.forumromanum.com/member/forum/forum.php?action=index&USER=user_414971

Einen Überblick über die Institutionen auf Dienstnehmer- und -geberseite und deren Zuständigkeiten auf den verschiedenen Ebenen (Gemeinden / Land / Bund / EU) können Sie sich – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – auf der Infonetzwerk-Homepage unter „Links“ verschaffen (am Handy bitte gegebenenfalls auch seitlich scrollen):

WEITERE NEUERUNGEN 2022

… finden Sie im folgenden Artikel von meinbezirk.at:
https://www.meinbezirk.at/c-politik/impfpflicht-steuern-und-co-was-sich-2022-alles-aendert_a5028172
Für uns Musikschullehrkräfte mitunter relevant u.a.

  • Lohn- und Einkommenssteuer
  • Familienbonus Plus
  • Krankenversicherung
  • E-Rezept
  • CO2-Bepreisung
  • Klimabonus

DIDAKTIK SYMPOSIUM

Am 1. April 2022 findet an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ein Symposium anlässlich der Emeritierung von o.Univ.-Prof. Dr. Peter Röbke statt:

"Didaktik plus"?! Perspektiven und Modelle eines künstlerischen Instrumental- und Gesangsunterrichts

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://www.mdw.ac.at/imp/didaktik-plus/

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
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noe-mslehrer@gmx.at

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