INFO 567

Neuigkeiten Dienstrechtsreform

Liebe Kolleg*innen,

die Gewerkschaft Younion NÖ hat auf ihrer Homepage zwei Beiträge über das neue Dienstrecht veröffentlicht, einen allgemeinen und einen über die geplanten Neuerungen im Musikschulwesen.

“Neues Dienstrecht mit vielen Verbesserungen:
z.B.: höhere Einstiegsgehälter, Alterssabbatical und bezahlte Ruhepausen”
https://www.younion.at/ueber-uns/bundeslaender/niederoesterreich/neues-dienstrecht-mit-vielen-verbesserungen

“Weitere Verbesserungen für Musikschullehrer:innen
Verhandlungserfolg trotz schwieriger Rahmenbedingungen”
https://www.younion.at/ueber-uns/bundeslaender/niederoesterreich/weitere-verbesserungen-fuer-musikschullehrer-innen

Die Artikel enthalten die Rücknahme von Verschlechterungen, wie eine Streichung der 10-minütigen Pausen und eine Anrechnung von Studienzeiten. Sie lassen aber auch viele Fragen offen wie, was höhere Einstiegsgehälter für die Lebensverdienstsumme bedeuten, von welcher Arbeitszeit die bezahlten Ruhepausen abgezogen werden, wie die Gruppenunterricht-Wertigkeiten jetzt formuliert sind, was aus dem Fahrtkostenzuschuss geworden ist, …

Leider haben wir keine näheren Informationen. Auch der Musikschulausschuss der Gewerkschaft ist durch Zufall auf die Seiten gestoßen. Leider können wir also noch nicht aufatmen – schon allein, weil sich die Texte nur auf das Dienstrecht und nicht auf die Musikschulgesetzes-Novelle beziehen, die sich mindestens ebenso negativ auswirken kann.

Falls jemand Neuigkeiten für die Kollegenschaft hat: Die Mailadresse für die Anmeldung zum Newsletter dient auch gleichzeitig als Einspeisestelle für Informationen zum Weiterleiten (wenn sie gut dokumentiert sind, auch anonymisiert möglich): noe-mslehrer@gmx.at

Interessant ist, dass Bestimmungen, die die NÖ Musikschullehrkräfte angeblich missverstanden hatten – wie jene zu Betriebsübergängen – nun scheinbar doch der Änderung bedurften. Um wirklichen Fehlinformationen vorzubeugen sei übrigens nochmals klargestellt, dass der Fahrtkostenzuschuss nicht mit dem Kilometergeld für Fahrten zwischen Standorten zu verwechseln ist: Den Fahrtkostenzuschuss bekommt man – bisher – für die Strecke zwischen dem Wohnort und dem Dienstort. Vergütungen für Fahrten zwischen Standorten oder für Dienstreisen außerhalb der Musikschule oder des Verbands nennt man Reisegebühren. Diese soll es weiterhin geben. Der Fahrtkostenzuschuss war im letzten Entwurf nicht mehr vorgesehen.

Wer und was die proklamierten Verbesserungen bewirkt hat, werden wir wohl nie mit Klarheit wissen – zumal die Verhandlungen der Gewerkschaft im Verborgenen stattgefunden haben. Allen Personen und Institutionen, die sich für das NÖ Musikschulwesen eingesetzt und gegen Verschlechterungen protestiert haben, jedenfalls vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

—

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
www.noe-musikschulinfo.net
noe-mslehrer@gmx.at

Der Inhalt von verlinkten oder weitergeleiteten Nachrichten oder Texten spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung der Netzwerk-Betreiber wider. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen kann keine Garantie übernommen werden. Alle Infomails stehen auf der Netzwerk-Homepage zum Nachlesen zur Verfügung. Bitte um kurze Rückmeldung an obige Mailadresse, falls Sie die Nachrichten des Infonetzwerks nicht mehr erhalten möchten.

INFO 566

Bürgerbegutachtung Musikschulgesetz-Novelle bis 9.11. !

Liebe Kolleginnen und Kollegen!


MUSIKSCHULGESETZ-BEGUTACHTUNG

Die Bürgerbegutachtungsfrist der geplanten Änderungen im NÖ Musikschulgesetz 2000 läuft nur noch bis kommenden Donnerstag!
Bitte bringt auch zu diesem förderrechtlichen Entwurf noch möglichst viele Stellungnahmen ein!

An: post.begutachtung@noel.gv.at
https://www.noe.gv.at/noe/Kontakt-Landesverwaltung/NOe_Musikschulgesetz_2000_Aenderung.html

Anbei meine Stellungnahme, von der – bei Zustimmung – gerne Argumente und auch Formulierungen übernommen werden können:
https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2023/11/Stellungnahme-13.pdf


DIENSTRECHTSREFORM-STELLUNGNAHME

Unter folgendem Link hat der Österreichische Musikrat (ÖMR) seine Stellungnahme zur geplanten Dienstrechtsreform veröffentlicht:
https://oemr.at/stellungnahme-dienstrechtsreformgesetz/
https://oemr.at/wp-content/uploads/OeMR-Stellungnahme_NOe_Dienstrechtsreformgesetz_23Okt2023.pdf


MEDIEN-BERICHTE

Außerdem gibt es auf der zu den Gesetzes-Änderungen eingerichteten Infonetzwerk-Seite aktuelle Links zu etlichen neuen Medienberichten:
https://infonetzwerk.oberwalder.info/dienstrechtsreform/

Im letzten Artikel der Kronen-Zeitung wird unter anderem Gemeindebund-Präsident Hannes Pressl zitiert:
“Wir nehmen die Anregungen gerne mit und lassen sie prüfen. Die Begutachtungsphase ist genau dazu da, um nachjustieren zu können. Wir haben ja bereits etliche Anregungen eingearbeitet.”

Quelle: Kronen-Zeitung (27.10.2023)
Neue Gesetzesnovelle – Misstöne stören die Harmonie an Musikschulen
https://www.krone.at/3151592


LANDTAGS-SITZUNG

Was bei dem Einarbeiten der Anregungen herauskommt, wird vermutlich frühestens Mitte oder Ende dieses Monats vorliegen. Denn die neuen Gesetze – oder zumindest das Dienstrechtsreformgesetz – soll(en) ja noch in diesem Kalenderjahr im NÖ Landtag beschlossen werden.
Dessen letzte Sitzung ist heuer am 14. Dezember 2023 um 13:00 Uhr.
Die Sitzungen des NÖ Landtags sind öffentlich und werden via Livestream übertragen.

Termine Landtagssitzungen:
https://noe-landtag.gv.at/sitzungen


MKM-TEAM

Wisst ihr, wer gerade eure Ansprechpartner bei der Musik & Kunst Schulen Management NÖ GmbH sind?
Unter anderem:

operative GeschäftsführerinTamara Ofenbauer-Haas
Bereitsleiterin Lehre & VermittlungVeronika Larsen, MA
Bereichtsleiterin TalenteMag.a Marie-Luise Lungenschmid, MAS, MA
Bereichsleiter FörderungMag. Rafael Ecker
Stabstelle FörderentwicklungFabian Röper, MA, MA
Stabstelle DigitalisierungThomas Rupf
KOMU-KoordinationsstelleMag.a Dr.in Michaela Hahn

Alle Ansprechpartner:innen:
https://www.mkmnoe.at/ueber-uns/team
https://www.mkmnoe.at/fileadmin/user_upload/AnsprechpartnerInnenblatt_aktuell_02102023.pdf


Mit der Bitte um Weiterleitung übers Infonetzwerk
und mit freundlichen Grüßen,
Martina Glatz

—

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
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INFO 565

Stellungnahmen Dienstrecht & Begutachtung Musikschulgesetz

Liebe Kolleg*innen,

vielen Dank für die vielen Anmeldungen zum Mailverteiler, für die vielen Nachrichten der Unterstützung und Bestärkung und für die vielen Stellungnahmen im Rahmen der Bürgerbegutachtung!

Die Begutachtungsfrist für den Entwurf des Dienstrechtsreformgesetzes ist inzwischen abgelaufen (Montag 23.10.2023).

Die Bürgerbegutachtung der geplanten Änderung des Musikschulgesetzes läuft noch bis in der Woche nach den Herbstferien (Donnerstag 09.11.2023).

Nicht vergessen: Auch dazu Stellungnahmen einreichen!
https://www.noe.gv.at/noe/Kontakt-Landesverwaltung/NOe_Musikschulgesetz_2000_Aenderung.html

Alle dem Infonetzwerk gesendeten Einsprüche gegen die Dienstrechtsreform stehen auf der folgenden Seite zum Nachlesen zur Verfügung:
https://infonetzwerk.oberwalder.info/dienstrechtsreform/

Zwei davon leiten wir exemplarisch im Anhang weiter:
(ANHANG 1) einen Brief von Cordula Bösze an die Landeshauptfrau und Landesregierung,
(ANHANG 2) die Bürgerbegutachtungs-Stellungnahme von Martina Glatz als Privatperson.

Ein weiterer Kollege, der nicht namentlich genannt werden möchte, schickt uns den folgenden Link zu einem NÖN-Artikel aus dem vergangenen Juli – zum Weiterleiten und “zum besseren Verständnis, warum bei den Musikschullehrern gespart werden muss”:

NÖN
13. Juli 2023
Verhandlungen laufen
Christian Storfa will mehr Geld für Bedienstete im Neustädter Rathaus

https://m.noen.at/wr-neustadt/verhandlungen-laufen-christian-storfa-fordert-mehr-geld-fuer-bedienstete-375875588
Gewerkschafter Rathaus-Personalvertreter Christian Storfa fordert höheres Anfangsgehalt für Magistratsbedienstete.
Die Gehälter der niederösterreichischen Bürgermeister werden ab 2024 angehoben. 8.984 Euro brutto verdient beispielsweise ein Stadtoberhaupt ab einer Einwohnerzahl von 20.000 Bürgern.
…

AnsprechpartnerInnen younion NÖ (Landesvorsitzender Christian Storfa):
https://www.younion.at/ueber-uns/bundeslaender/niederoesterreich/ansprechpartnerinnen

Wir wünschen schöne Herbstferien und – nach diesem turbulenten Schulanfang – viel Zeit zum Erholen und Kraft tanken!

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

—

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
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INFO 564

Zukunftsmusik-Demo in Niederösterreich heute (ORF 2)

Liebe Kolleg*innen,

allen Teilnehmern herzlichen Dank für eure großartige Unterstützung der heutigen “Zukunftsmusik” – Demo für ein faires Dienstrecht an NÖ Musikschulen und der HochschülerInnenschaft der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien für die ausgezeichnete Organisation!

Es gab Reden der Musikschulausschuss-Vorsitzenden Martina Glatz “als Privatperson”, der Vorsitzenden der HochschülerInnenschaft der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Eva Neubauer, der Kollegin Bernadette Eliskases-Tuzar, des Grünen Landtagsabgeordneten Georg Ecker und des Präsidenten des Österreichischen Musikrats, Harald Huber, und zahlreiche musikalische Beiträge.

Der ORF NÖ berichtet in einem Beitrag der “Niederösterreich heute” – Nachrichten über die Demonstration und sendet in einem weiteren ein Interview mit der neuen Geschäftsführerin der Musik & Kunst Schulen Management NÖ GmbH, Tamara Ofenauer-Haas, beide 6 Tage lang in der ORF TVthek online:

ORF NÖ – Niederösterreich heute
Montag, 16.10.2023, 19:00 Uhr, ORF 2

Aufregung um neues Dienstrecht für Musikschulen:
https://tvthek.orf.at/profile/Niederoesterreich-heute/70017/Niederoesterreich-heute/14197647/Aufregung-um-neues-Dienstrecht-fuer-Musikschulen/15488456

Expertin zum Musikschulgesetz:
https://tvthek.orf.at/profile/Niederoesterreich-heute/70017/Niederoesterreich-heute/14197647/Expertin-zum-Musikschulgesetz/15488498

Außerdem ein Link zu einem Kurier-Artikel von heute:

Kurier
16.10.2023, 16:32
Reform der Musikschulen: Demo im Regierungsviertel
Pädagogen in Aufruhr, neue Geschäftsführerin des Musikschulmanagements will informieren.
https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/sankt-poelten/reform-der-musikschulen-demo-im-regierungsviertel/402633728

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

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INFO 563

Demo – letzter Aufruf !
und Brief eines Ex-Gewerkschafts-Mitglieds

Liebe Kolleg*innen!

1. DEMO:

Morgen Montag findet die Demo für ein faires Dienstrecht an NÖ Musikschulen statt:

Zukunftsmusik : 16.10.2023 | 10:00 – 12:00 | Landhaus St. Pölten

Es ist wichtig, dass wir Musikschullehrer dort zahlreich gegen die Verschlechterungen im geplanten Dienstrecht und Förderrecht (Musikschulgesetz-Novelle) auftreten!

Bitte mitbringen:

  • Instrumente (ev. Notenständer, Verstärker, …)
  • Percussion (Trommeln, Rasseln, …)
  • Schilder (Stifte, Sprays, …)

Bitte vorbereiten:

  • Bruder Jakob in (klingend) C-Dur (TEXT)
    5 Strophen für die politischen Verantwortlichen
  • Imagine … there’s no music –
    nach John Lennon (NOTEN+TEXT)
  • Landeshymne in (klingend) G-Dur (NOTEN) –
    für die “Zukunftsmusik”:
  1. Mal so, wie sie jetzt klingt.
  2. Mal so, wie sie in 20 Jahren klingen wird, wenn die Gesetze so beschlossen würden.

Die HochschülerInnenschaft (hmdw) organisiert:

  • Kopien (Noten, Texte)
  • kleine Bühne
  • kleine Anlage
  • Shuttle-Service vom Bahnhof zum Landhaus ca. ab 9:00 (so gut es sich parallel zu den Aufbau-Arbeiten ausgeht)

2. BRIEF

Anbei der Brief einer Personalvertreterin aus Tulln und eines – ehemaligen – Gewerkschafts-Mitglieds:
https://drive.google.com/file/d/1K7VGJsiHe2cqv4Kh1onDO3Phw6zP2tdO/view?usp=sharing

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

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INFO 562

offener Brief Gewerkschaft
& Anfragen zur Demo

Liebe Kolleg*innen!

offener Brief Gewerkschaft

Anbei ein offener Brief des Musikschulausschusses der Younion NÖ an den Vorsitzenden der Younion NÖ.

ANHANG:
https://infonetzwerk.oberwalder.info/wp-content/uploads/2023/10/offener_Brief_Interessenvertretung.pdf

Stundenverschiebungen für die Demo

Ein paar Kolleg*innen haben nachgefragt, ob sie Stunden verschieben dürfen, um an der Demo teilnehmen zu können? – Kurz gesagt: Unter denselben Voraussetzungen, unter denen sie auch sonst Stunden verschieben dürfen! Jede Musikschule hat dazu ihre eigenen Regelungen und Gepflogenheiten, die von mündlicher Absprache mit der Musikschulleitung bis zum Abgeben entsprechender Formulare reichen.

Unseren Recherchen zufolge sind Arbeitgeber nicht verpflichtet, Stundenverschiebungen oder gar Dienstfreistellungen zu genehmigen. Bei einvernehmlich vereinbarten Stundenverschiebungen oder in ihrer Freizeit beziehungsweise unterrichtsfreien Zeit dürfen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter jedoch auch nicht daran hindern, demokratische Rechte auszuüben wie die Teilnahme an einer Demo. Das Grundrecht der Versammlungsfreiheit ist in Österreich verfassungsrechtlich geschützt, die Demonstration wurde von der HochschülerInnenschaft ordnungsgemäß angemeldet.

Musikbeiträge für die Demo

Viele Kolleg*innen haben bereits kreative Ideen für musikalische Beiträge. Hier nochmals der diesbezügliche Hinweis und Kontakt der Veranstalter*innen – zum Koordinieren des “Programms”:

“Meldet euch gerne, wenn ihr ein Stück als fixen Musikbeitrag auf der Bühne beitragen möchtet (Magdi: 0670 4040097 – da wär dann Treffpunkt 9:30 spätestens)”

Abschließend nochmals der Termin:

Zukunftsmusik
Demo für ein faires Dienstrecht an NÖ Musikschulen
Montag 16.10. | 10:00 – 12:00 Uhr | Landhaus St. Pölten

und der Link zum Flyer:
https://drive.google.com/file/d/1cHGlGwn7Pf95JnKzDIodRbsvH7-OEJPl/view

Treffen wir uns am Montag in St. Pölten!
Bitte alle Instrumente mitbringen!
Bitte weiterleiten!

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

—

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INFO 561

Musikschulgesetz-Novelle, Mobilisierung Demo, Pressekonferenz

Liebe Kolleg*innen,

alle Gerüchte haben sich bisher bewahrheitet, die schlimmsten Befürchtungen wurden sogar noch übertroffen: Seit gestern ist der Entwurf der Musikschulgesetz-Novelle online – und wir haben wieder erst durch die Bürgerbegutachtung erfahren, was konkret geplant ist.

!!! JETZT ODER NIE !!!

> Bitte mobilisiert alle eure Lehrer- und Musiker-Kolleg*innen, an der Demo am kommenden Montag teilzunehmen, und leitet die Einladung an Eltern, Musikvereine, Orchester, Chöre etc. weiter – einfach an alle, die an einem Weiterbestehen des Musiklands Österreich interessiert sind!

“Zukunftsmusik”
Demo für ein faires Dienstrecht an NÖ Musikschulen
Montag 16.10. | 10:00-12:00 | Landhaus St. Pölten
https://www.instagram.com/p/CyLVLOfo8Kz/

> Und bitte nehmt teil an BEIDEN Bürgerbegutachtungen –
jener zur Dienstrechtsreform UND jener zur Musikschulgesetz-Novelle!
Hier die neu hinzugekommenen Links (Unterlagen auch im Anhang):

Bürgerbegutachtung bis 09.11.2023
NÖ Musikschulgesetz 2000, Änderung
https://www.noe.gv.at/noe/Kontakt-Landesverwaltung/NOe_Musikschulgesetz_2000_Aenderung.html

Textgegenüberstellung:
https://www.noe.gv.at/noe/Kontakt-Landesverwaltung/Textgegenueberstellung_-_NOe_Musikschulgesetz_2000__Aenderun.pdf

Erläuterungen:
https://www.noe.gv.at/noe/Kontakt-Landesverwaltung/Erlaeuterung_-_NOe_Musikschulgesetz_2000__Aenderung.pdf

Ein paar Punkte – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Angesichts der Kurzfristigkeit auch Missverständnisse nicht auszuschließen.
Allfällige Fehler bitte richtigstellen, Fehlendes bitte ergänzen, die Gesetzesentwürfe bitte selbst lesen!

(Zur Erinnerung: Das Infonetzwerk stellt lediglich die Plattform zur Weiterleitung von Neuigkeiten zur Verfügung. Jeder, der sachdienliche Informationen aus nachvollziehbaren Quellen für die NÖ Musikschullehrer*innen hat, kann diese ins Netzwerk einspeisen!)

  • neu festgelegte Mindestgröße von Musikschulen: 300 Wochenstunden
    DAS HEISST: Damit werden in etwa nur 40 Musikschulen in ganz NÖ übrig bleiben. Das ist ein Schrumpfen auf weniger als ein Drittel!
  • Inkrafttreten: 1. September 2025, zweijährige Übergangsfrist
    DAS HEISST: Wer’s nicht rechtzeitig schafft, büßt innerhalb der Übergangsfristen jedes Jahr mehr Fördergelder ein. Danach fällt die Musikschule offenbar aus dem System!(?)
  • variabler Förderanteil bei Erfüllung von Indikatoren = messbaren Zielvorgaben des Landes, die im NÖ Musikschulplan festgelegt werden
    DAS HEISST: Die Landesregierung kann schnell und einfach alle möglichen Rahmenbedingungen bestimmen und ändern. Denn der NÖ Musikschulplan ist eine Verordnung der Landesregierung (im Gegensatz zu Gesetzen, die im Landtag beschlossen werden).
    Der NÖ Musikschulplan enthält übrigens schon bisher Vorgaben wie den neuerdings nur mehr maximal 45 % Anteil 50minütigen Einzelunterrichts, oder einen mindestens 5 bis höchstens 15 % Anteil von Ergänzungsfächern pro Musikschule … (Übrigens: Eine Bestimmung zu zusätzlichen Fördergeldern für Ergänzungsfächer wurde gemeinsam mit dem Punktesystem aus dem Musikschulgesetz gestrichen.)
  • Die Förderung erfolgt unabhängig von den Entlohnungsgruppen und Entlohnungsstufen der Lehrkräfte.
    DAS HEISST: Das Fördersystem bietet anscheinend keinen ‘Anreiz’ mehr für Gemeinden, höher qualifizierte Lehrkräfte bei Anstellungen zu bevorzugen. Da das neue Dienstrecht in der niedrigsten Entlohnungsgruppe als zwingende Vorbildung lediglich “hervorragende künstlerische oder kunstpädagogische Leistungen” vorsieht und die Voraussetzung für die Aufnahme von Vertragsbediensteten ein im Dienstpostenplan vorgesehener Dienstposten ist, besteht die Gefahr, dass Gemeinden oder Verbände, denen höhere Einstufungen zu teuer erscheinen, einfach keine Dienstposten für ausgebildete Lehrkräfte vorsehen.

Nach Jahren der “Qualitätssicherung” oder Qualitätssteigerung geht es jetzt offensichtlich um Kosteneffizienz und “Effizienzsteigerung”.

* * *

6 Pressemeldungen innerhalb eines Tages

…infolge einer Pressekonferenz der NÖ Grünen mit der Musikschulausschuss-Vorsitzenden Martina Glatz als Interessenvertreterin und Fachexpertin gestern in der Früh (noch vor dem Erscheinen der Musikschulgesetz-Begutachtung)…

…und die Gewerkschaft younion distanziert sich:

“Laut ‘younion’ habe Glatz von der Gewerkschaft für die Pressekonferenz aber kein Mandat erhalten – somit sei sie als Privatperson aufgetreten.”

…schreibt der ORF NÖ online in seinem Artikel:
“Gründe befürchten Engpässe in Musikschulen”
https://noe.orf.at/stories/3227737/

Für Martina Glatz ein Déjà-vu: Zu ihren Fernsehauftritten in der ZIB im Zuge der Missbrauchsvorwürfe voriges Schuljahr wurde ihr ebenfalls gesagt, sie hätte an den Interviews mit dem ORF als Privatperson teilgenommen.

Alle gestrigen Medienberichte sind auf der folgenden Seite gemeinsam mit den anderen gesammelten Informationen zur Dienstrechtsreform und Musikschulgesetz-Novelle zusammengestellt:
https://infonetzwerk.oberwalder.info/dienstrechtsreform/

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

—

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
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INFO 560

Demo | Montag 16.10. | 10:00 Uhr | St. Pölten

Liebe Kolleg*innen,
gerne leiten wir die folgende Einladung der hmdw weiter:

Bitte nehmt alle teil, auch wenn ihr nur kurz Zeit habt!
Die Demo dauert ohnehin nur ungefähr bis 12:00 Uhr.

Es kommt ja – hoffentlich – nur einmal vor.
Es geht um die Zukunft des NÖ Musikschulwesens!

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

ZUKUNFTSMUSIK
Demo zum NÖ-Dienstrechtsentwurf

Nach 12 Tagen und mittlerweile 10.000 Unterschriften haben wir auf unseren offenen Brief noch keine Reaktion erhalten. Deshalb bleiben wir laut!
Um unsere Forderungen zu untermauern, haben wir uns entschieden, eine Demonstration für ein faires Dienstrecht an NÖ-Musikschulen, vor dem Landhaus in St.Pölten zu organisieren.

Wann? 16.10. – 10:00 Uhr
Wo? vor dem Landhaus St. Pölten

Bei der Demo wird es Redebeiträge des Musikschulausschusses, des Österreichischen Musikrats, und anderer Betroffener zum Thema geben. Außerdem laden wir euch alle ein, eure Instrumente mitzunehmen!

Meldet euch gerne, wenn ihr ein Stück als fixen Musikbeitrag auf der Bühne beitragen möchtet (Magdi: 0670 4040097 – da wär dann Treffpunkt 9:30 spätestens)

Wir möchten euch einladen, die Petition weiterhin zu teilen, zur Demo zu kommen und mehr Menschen in eurem Umfeld aufmerksam zu machen. Wir finden, die Stimmen von Musikschullehrenden, Studierenden, der Kunst- und Kulturszene sowie Musikschüler:innen, müssen Gehör finden! Bring your instruments – zeigen wir ihnen was sie aufs Spiel setzen!

Unser Flyer ist im Anhang 🙂

Vorsitzendenteam
HochschülerInnenschaft an der
Universität f. Musik und darstellende Kunst Wien
Anton-von-Webern-Platz 1
1030 Wien
tel: +43/1/711 55 8903
mail: hmdw-vorsitz@mdw.ac.at
www.hmdw.ac.at

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

INSTAGRAM: https://www.instagram.com/p/CyLVLOfo8Kz/

FLYER: https://drive.google.com/file/d/1cHGlGwn7Pf95JnKzDIodRbsvH7-OEJPl/view?usp=sharing

PETITION: https://mein.aufstehn.at/petitions/grundlegende-uberarbeitung-der-no-gemeinde-dienstrechtsreform

Bitte weiterleiten!
Euer Infonetzwerk-Team

P.S.
Danke für die vielen neuen Anmeldungen zum Newsletter!
Alle versendeten Nachrichten sind auf der Homepage dokumentiert.
Neue Stellungnahmen sind eingetroffen: https://infonetzwerk.oberwalder.info/dienstrechtsreform/

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INFO 559

Bürgerbegutachtung & Reaktionen auf Hilferuf

Liebe Kolleg*innen,

Schweigen = Zustimmung zum Gesetzesentwurf!
Deshalb: Beteiligt euch unbedingt an der Bürgerbegutachtung!
Nur noch 2 Wochen bis zum Ende der Begutachtungsfrist (23.10.2023)!

Verschiedene Kollegen haben Vorlagen für euch zusammengestellt,
die ihr für eure Stellungnahmen verwenden könnt – siehe Beilagen.
(Allen Helfern vielen Dank für die gemeinsamen Anstrengungen!)

Geben wir nicht auf! Einige strittige Punkte sind noch “in Überarbeitung”. Wir können etwas bewirken! Aber: Je geringer die Teilnahme an der Bürgerbegutachtung ist, desto mehr signalisieren wir Gleichgültigkeit.

Bitte schickt eure Einsprüche an die Bürgerbegutachtungs-Stelle des Landes:
buergerbuero.landhaus@noel.gv.at

Wenn ihr wollt, dass eure Stellungnahme auf der Infonetzwerk-Seite veröffentlicht wird – und eventuell weiteren Kollegen wiederum als Vorlage dienen kann (3 sind schon online) – schickt sie bitte auch an:
noe-mslehrer@gmx.at

Unter folgendem Link findet ihr alle gesammelten Informationen zum Thema Dienstrechtsreform:
Stellungnahmen, Kommentare zur Umfrage, Links zur Petition, Medienberichte, …
https://infonetzwerk.oberwalder.info/dienstrechtsreform/

Der aktuelle Gesetzesentwurf wird gegenüber dem derzeit geltenden Dienst- und Besoldungsrecht eine große Ungleichheit schaffen. Das auf das MS-Schema folgende P-Schema wird von der Einstufung beginnend, über den fehlenden Fahrtkostenzuschuss, bis hin zu den Zwangs-“Pausen” viele Verschlechterungen beinhalten. Es wird zu dem bestehenden 2-Klassen-System (L-Schema, MS-Schema) ein 3-Klassen-System mit einem P-Schema geben, das auf jeden Fall all jene betrifft, die ihren Arbeitsplatz ab Inkrafttreten des Gesetzes wechseln werden und alle jene, die derzeit noch motiviert studieren.

Die förderrechtlichen Neuerungen, die noch auf uns zukommen, werden hingegen wohl alle betreffen:

  • Verbands-Zusammenlegungen
  • Gruppenunterricht
  • mutmaßliche Änderungen des jetzigen Fördersystems*

* Derzeit bekommen die Gemeinden für besser ausgebildete und erfahrenere Lehrkräfte entsprechend höhere Förderungen vom Land gemäß eines Punktesystems im Musikschulgesetz (§ 13):
https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Landesnormen/LNO40007252/LNO40007252.html

Dadurch würden zusätzliche Ungleichheiten auftreten:
Neu angestellte Leiter würden in großen Musikschulverbänden ab 350 Wochenstunden mehr Leitungsstunden bekommen, derzeitige Leiter wahrscheinlich weiterhin die bestehenden Absetzstunden,
neu angestellte Lehrerkollegen würden für den Gruppenunterricht ab 3 Schülern höhere Wertigkeiten bekommen, jetzige erst ab 9 Teilnehmern (dafür jedoch – je nach Formulierung oder Auslegung des Gesetzes – auch für Ensembleunterricht und andere Nebenfächer), …

Was letztendlich ebenfalls alle beträfe: Durch die in der Reform vorgesehene deutliche Anhebung der Gehälter der anderen Gemeindebediensteten (z.B. in dringend benötigten Bereichen wie Kinderbetreuung und technischer Dienst) werden den Gemeinden angeblich Millionen von Mehrkosten entstehen. Werden sich durch die Coronakrise finanzgeschwächte Gemeinden in Zeiten anhaltender Inflation und womöglich bevorstehender Rezession Musikschulen in der heutigen Form weiterhin leisten können?

Auf die förderrechtlichen Änderungen des Musikschulgesetzes (dessen Vorbote und Grundlage die Dienstrechtsreform offenbar darstellt) können wir erst reagieren, wenn diese ebenfalls veröffentlicht und zur Begutachtung gestellt werden. Aber eines können wir jetzt tun:

Wir müssen zahlreich und auf fachlich konstruktive Weise zeigen, dass wir mit dem derzeitigen Gesetzesentwurf nicht einverstanden sind!

# # #

REAKTIONEN AUF HILFERUF (INFO 558)
offener Brief des Musikschulausschusses an Gewerkschaft und Arbeiterkammer
(https://drive.google.com/file/d/1IG0LNTDIornxK03qyjOTjNrjmDMSRyeV/view)

Die Vorsitzende des Musikschulausschusses, Martina Glatz, berichtet uns: Obwohl die Musikschullehrer keine Mitglieder der Arbeiterkammer sind (die AK-Mitgliedschaft ist gesetzlich geregelt), hat die Arbeiterkammer NÖ uns schnell und freundlich geantwortet, dass sie unsere Sorgen sehr ernst nehmen und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten bemühen werden, unsere Anliegen zu unterstützen.

Die Gewerkschaft younion hat ihrem eigenen Ausschuss bisher nicht geantwortet. Stattdessen hat sie an ihre Mitglieder per Post Antworten auf häufige Fragen zum neuen Dienstrecht (FAQs) ausgeschickt, wie sie eigentlich die Dienstgeberseite bei ihrer Zoom-Präsentation angekündigt hatte (Gemeindebund-Präsident Bgm. DI Pressl, Jurist Mag. Landsteiner).

Zur Ergänzung / Klarstellung:

10 Minuten:
“Die “Pause” ist […] Dienstzeit […] und daher über den B-Topf bezahlt.”
Die Jahresarbeitszeit im B-Topf ist eine Pauschale (quasi ‘all inclusive’), in der keine Überstunden vorgesehen sind – und die übrigens laut eigener Rechtsauskunft der Abteilung Gemeinden “schon ihrem Wesen nach nicht vor Ort erbracht” wird (unterfertigt: “Mit freundlichen Grüßen NÖ Landesregierung Im Auftrag Mag. Landsteiner”).

Ruhepause:
“Es gibt auch für Musikschullehrer:innen das Recht auf eine bezahlte Pause von einer halben Stunde, wenn die Tagesarbeitszeit sechs Stunden übersteigt.”
Heißt das, dass man – wenn die Unterrichtszeit an einem Tag sechs Stunden übersteigt – eine 30- oder 25-minütige Einheit weniger unterrichtet und die Zeit trotzdem bezahlt bekommt? Das würde nämlich bedeuten, dass sich mindestens ein Schüler (eine Gruppe / ein Ensemble / …) pro Unterrichtstag weniger ausgeht!

Stundensicherheit:
“Änderungen zum nächsten Schulbeginn erfordern sachliche Gründe, z.B. eine nicht unwesentliche Änderung der Schülerzahl [20 %] im unterrichteten Instrument.”
Laut dem derzeit vorliegenden Gesetzesentwurf ist “in den Dienstverträgen und in den Nachträgen zu den Dienstverträgen jeweils das für das jeweilige Schuljahr vereinbarte Beschäftigungsausmaß […] anzuführen” (§ 108 Abs. 2 Z 2).

Vordienstzeiten:
“Angerechnet können dann neben Dienstzeiten bei privaten Dienstgebern auch Berufserfahrungen in Orchestern oder Bands werden.”
Wenn es im “Ermessensspielraum” der Dienstgeber liegt, ob und welche Vordienstzeiten in anderen Musikschulen oder vom Studium angerechnet werden, werden es viele Musikschullehrer womöglich nicht bis in die höchste Vorrückungs-Stufe des “Erfahrungsanstiegs” schaffen. Dann sind angeblich gleiche Lebensverdienstsummen schon allein dadurch nicht mehr vergleichbar.

Leistungsbeurteilung:
“Es wird keine verpflichtende periodisch wiederkehrende Leistungsbeurteilung eingeführt, …”
Momentan steht in dem entsprechenden § 69 zur Leistungsbeurteilung im Abs. 1 “Im Fall der Wahrnehmung von Missständen”, und im Abs. 5 steht “bei der Leistungsbeurteilung nach einer Ermahnung”, während in den anderen Absätzen nur von Leistungsbeurteilung die Rede ist.

Entlohnungsgruppen:
“In der neuen Gruppe P1 sollen Musikschullehrkräfte eingereiht werden, die keine musikpädagogische Ausbildung vorweisen können, …”
Vorsicht! Da die Kriterien für die Einstufung als “zwingende Vorbildung” formuliert sind (“soweit nicht die zwingende Vorbildung [der nächsthöheren Gruppe] erfüllt ist”), landet man auch in der niedrigsten Einstufung, wenn man keinen Abschluss eines künstlerischen oder musikpädagogischen Studiums mit mind. 240 ECTS-Anrechnungspunkten vorzuweisen hat. Und man landet in der mittleren Einstufung, wenn man nicht die “zwingende Vorbildung” der höchsten Gruppe erfüllt (nämlich musikpädagogisches Studium mit mind. 360 Anrechnungspunkten, künstlerisches Studium nicht vorgesehen!).

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Weitere Zeitungsartikel:
02.10.2023
Heute
Schluss-Akkord? Musikschulen in NÖ massiv bedroht
Für Musiklehrer und Schüler könnte sich die Lage aufgrund eines neuen Gesetzes bald massiv eintrüben.
https://amp.heute.at/s/schluss-akkord-musikschulen-in-noe-massiv-bedroht-100294017

Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

—

Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
www.noe-musikschulinfo.net
noe-mslehrer@gmx.at

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INFO 558

Hilferuf Musikschulausschuss, markierter Gesetzesentwurf, Blog Gemeindebund, …

Liebe Kolleg*innen,

derzeit erreichen uns jeden Tag dringende aktuelle Informationen zu der geplanten Dienstrechtsreform:

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HILFERUF

Anbei ein offener Brief des Musikschulausschusses an den ÖGB und die AK.
Alarmierend klingt vor allem der zweite Punkt der Beilage:

In weiterer Folge befürchten wir:
… die Zusammenlegung von kleineren Musikschulen zu riesigen Verbänden und dadurch noch mehr Arbeitsbelastung für Lehrkräfte und weniger Angebot für Schüler und Eltern,
… die Forcierung oder gar flächendeckende Einführung von Gruppenunterricht und dadurch eine drastische Verminderung der Unterrichtsqualität,
… eine Änderung des derzeitigen Fördersystems und dadurch keine Anreize für Gemeinden mehr, ausgebildete Lehrkräfte einzustellen.

ANHANG 1:
https://drive.google.com/file/d/1IG0LNTDIornxK03qyjOTjNrjmDMSRyeV/view?usp=sharing

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MARKIERTER GESETZESTEXT

Außerdem stellt der Musikschulausschuss die beiliegende Unterlage zur Verfügung und schreibt dazu:

Wir schicken nach mehrfacher Nachfrage eine markierte Version des derzeit in Begutachtung befindlichen Gesetzesentwurfes. Leider war diese Aussendung aus Kapazitätsgründen nicht schon früher möglich.
Wir möchten klar festhalten, dass dies keine Rechtsauskunft ist – wir sind keine JuristInnen.
Wir möchten dies als Serviceleistung verstehen, um ein Zurechtfinden innerhalb des Gesetzes zu erleichtern – ohne Anspruch auf Vollständigkeit (Mitarbeit jederzeit willkommen):

  • die grünen Markierungen betreffen alle Gemeindebediensteten,
  • die gelben Markierungen die speziellen Regelungen für Musikschulen,
  • die roten Markierungen die dringlichsten Punkte

ANHANG 2:
https://drive.google.com/file/d/1uIO75v6U0UMDK6RAk0Texb3_W8aLklTJ/view?usp=sharing

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“MEINEGEMEINDE.BLOG”

Morgen findet die Online-Präsentation der Gemeindevertreter für die Musikschulen statt:
Dienstag, 3. Oktober 2023, 11:00 Uhr, Zoom (Link)

Wer sich auf die morgige Videokonferenz des Gemeindebunds vorbereiten möchte –
beziehungsweise wer keine Zeit hat teilzunehmen und sich über die Inhalte informieren möchte:

Auf dem Blog des NÖ Gemeindebunds werden die Eckpunkte der Dienstrechtsreform aus der Sicht der Dienstgeberseite vorgestellt und die Unterlagen von Mag. Landsteiner zum Download bereitgestellt:

https://meinegemeinde.blog/?p=8906

“Modernes Dienstrecht für 20.000 Kommunalbedienstete
Sozialpartner einigen sich auf bessere und zeitgemäßere  Vertragsbedingungen für Mitarbeiter, die unsere Städte und Gemeinden am Laufen halten.”
“Der Entwurf der Verhandlungseinigung liegt nun zur öffentlichen Begutachtung vor. Im Dezember 2023 soll die Neuregelung vom NÖ-Landtag beschlossen werden. Ab 1. Jänner 2025 soll das neue Dienstrecht dann mit Übergangsfristen in Kraft treten.”
“Attraktive Arbeitsplätze und marktgerechte Entlohnung” …

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DIE PRESSE

Kommentar
Mikl-Leitner: In Doskozils Fußstapfen?
In Niederösterreich gefährdet die ÖVP die musikalische Zukunft des Landes.
https://www.diepresse.com/17713336/mikl-leitner-in-doskozils-fussstapfen

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Mit freundlichen Grüßen
Euer Infonetzwerk-Team

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Infonetzwerk NÖ Musikschullehrer/innen
www.noe-musikschulinfo.net
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